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Rezension - Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Ein wundervoller Roman, brutal-romantisch, Wild West. Zwei Jugendliche, Freunde für Leben, eine Liebe fürs Leben, sie tanzen und schießen, um zu überleben. Goldgräber, Bisonjagd, Soldatenleben im Kampf gegen Indianer, später im Sezessionskrieg gegen die Südstaatler, Farmersleben ... eine Sprache in Bildern auf der einen Seite – beinhart auf der anderen. Weiter:    Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Rezension - Justiz am Abgrund von Dr. Patrick Burow

Der Autor beschreibt ein Justizsystem am Limit und hier gebe ich ihm völlig recht. Andererseits wirkt das Buch an manchen Stellen populistisch, weil der Autor sich absichtlich falsch ausdrückt und weil er bei aller Kritik nicht ansatzweise versucht eine Lösung zu bieten. Insgesamt ist es ein lesenswertes Buch, das uns zeigt, wie wichtig Wertschätzung von Arbeitgebern ist, hier der Staat, und wie fatal sich Einsparungen am Limit auswirken. Es ist erschütternd und macht wütend! Weiter:  Justiz am Abgrund von Dr. Patrick Burow

Rezension - Jahre später von Angelika Klüssendorf

Ein berührender Stoff über eine toxische Beziehung, glasklar, komprimiert geschrieben, eine große Kunst. Einfach lesen! Der 3. Band um die Protagonistin April, ein autobiografischer Roman. »Ein Meisterwerk«, so die Jury des Deutschen Buchpreises 2014 über Angelika Klüssendorfs »April« – der Roman stand auf der Longlist und mit diesem Folgeroman »Jahre später« war sie ebenfalls für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert. Weiter zur Rezension:    Jahre später von Angelika Klüssendorf

Rezension - Die Samariterin von Ulrike Bliefert

Ein Thriller, der sich mit dem sogenannten »Bonnie-und-Clyde-Syndrom« oder auch »Rotkäppchen-Syndrom« bezeichnet, beschäftigt. Eine Frau schreibt Briefe an einen Langzeithäftling der in der JVA Dietz einsitzt, damit er Kontakt nach draußen hat. Und dann verliebt sie sich ... ein spannender Thriller mit einer Portion schwarzem Humor, ein interessantes Thema – gute Unterhaltung zum Entspannen. Weiter zur Rezension:    Die Samariterin von Ulrike Bliefert

Rezension - Gun Love von Jennifer Clement

Zum Ende des Jahres ein Leseschmaus, ein Roman, der in Sprache und Inhalt berührt. Poetisch, gleichzeitig beinhart in der Sprache. Pearl lebt in einem Auto: Das Kinderzimmer ist die vordere Sitzreihe, das Zimmer der Mutter die Rückbank eines Mercury Topaz Automatic, sie wohnen in der letzten Ecke eines Trailerparks im Süden von Florida in Purnam County. Das Leben ist einfach, aber sie sind glücklich. Doch dann taucht eines Tages Eli auf, der Freund von dem zwielichtigen Pastor Rex. Das Leben verändert sich nun schlagartig für Pearl. Weiter zur Rezension:    Gun Love von Jennifer Clement

Guten Rutsch

Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr! Über die Feiertage und zwischen den Jahren habe ich einige Bücher gelesen. Der Rucksack der Rezensionen geht ins Neue Jahr. Hier ein Vorgeschmack. Rezensionen zu diesen Büchern könnt ihr die nächsten Tage auf diesem Blog finden. Alles ist dabei, Literatur, Sachbuch, Krimi, Allage, Hörbuch ... Ich danke allen meinen treuen Lesern für die Geduld, meine Meinung zu Büchern zu verfolgen. Ja, Meinung, denn was mir gefällt, muss nicht anderen gefallen und umgekehrt. Und viele Romane werden kontrovers diskutiert. So soll es sein. Bei dieser Auswahl hier habe ich ziemlich glücklich gelesen, denn drei dieser Bücher gehören für mich zu den Highlights des Jahres 2018. Und eins hat mich gelangweilt, obwohl es von den meisten Leuten hochumjubelt ist. Ich wünsche euch einen guten Rutsch! Sabine

Frohe Festtage euch allen

Frohe Festtage euch allen! Euch allen geruhsame Tage. Bestimmt seid ihr gut beschäftigt mit neuen Büchern. Nicht zu vergessen die Familie, die euch auf Trap hält. Auch hier wird ein paar Tage lang Stille einziehen. Bis nach Weihnachten mit neuen Büchern Sabine Ibing

Rezension - Mit der Faust in die Welt schlagen von Lukas Rietzschel

Ein Heimatroman aus dem Osten, einer verloren Heimat, einer verlorenen Identität, sterbende Dörfer in der Lausitz, Frust, Alkohol, Gewalt, Radikalisierung der ostdeutschen Jugend. Hier geht es zur Rezension:    Mit der Faust in die Welt schlagen von Lukas Rietzschel

Rezension - Kesseltreiben von Dominique Manotti

Wir erinnern uns: Die Allstrom-Affäre. Frankreichs großer Energieriese wird von der US-General Electric, GE, übernommen. Man vermutete dahinter ein schmutziges Komplott, bei dem Geheimdienste ihre Finger im Spiel hatten. Die Betreffenden werden es uns nicht verraten. Dominique Manotti hat recherchiert und sich ihre eigenen Gedanken gemacht. Dabei ist ein hervorragender Wirtschaftskrimi entstanden. Hier geht es zur Rezension:  Kesseltreiben von Dominique Manotti

Rezension - Nenn mich November von Kathrin Gerolf

Ein Roman, den man gleich drei Mal hintereinanderlesen will und immer noch nicht genug hat. Hier sitzt jeder Satz, jede Einstellung. Ein atmosphärischer Roman, nennen wir ihn Heimatroman, der bei mir unter den 10 besten Büchern dieses Jahres landet. Die Geschichte ist wundervoll geschrieben, sprachlich perfekt. Marthe und David, Anfang fünfzig, ist die Firma abgekracht, sie gehen in die Privatinsolvenz. Berlin ist teuer, ihre Wohnung können sie sich nicht mehr leisten, guter Rat ist teuer. Wie gut, dass David kürzlich irgendwo in der tiefsten ostdeutschen Maiswüste ein Haus von seiner Tante geerbt hat. Landleben, Dorfgemeinschaft ... doch in diesem Dorf ist alles tot, lebendig begraben. Hier geht es zur Rezension:    Nenn mich November von Kathrin Gerolf