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Rezension - Kunst vorm Frühstück von Danny Gregory

Sketching für Anfänger, hervorragend didaktisch aufgearbeitet: Sketching ist in aller Munde, abspannen vom Alltag - Farben und Stifte in die Hand nehmen, einfach etwas auf das Papier bringen. - Ich würde ja gern, aber ich bin doch kein Künstler. - Na und? Was ist denn überhaupt ein Künstler? In jedem steckt einer. Und wenn es nicht so perfekt wird, was man auf das Papier bringt – man muss seine Werke nicht gleich einer Galerie vorstellen. Denn malen und zeichnen dient in der Entspannung. Es macht Spaß! Ran an den Skizzenblock oder das Skizzenbuch und losgelegt. Weiter:   Kunst vorm Frühstück von Danny Gregory

Rezension - Tausend Tipps für Feiglinge von Eva Susso und Benjamin Chaud

Ein humorvolles Kinderbuch mit feinen Zeichnungen: Robert lebt mitten in Paris. Neben den Eltern, Ines, der nervigen Schwester und dem betagten Hund Dédé lebt bei ihnen die leicht demente Großmutter. Eins kann Oma immer noch tadellos: Poker spielen – sie gewinnt jedes Spiel. Im Haus hat jeder Bewohner seine eine eigene Toilette, natürlich auch Robert. Hier beherbergt er den Ratgeber »Tausend Tipps für Feiglinge«, den er auf dem Klo studiert, denn er will mutig werden. Der Anfang: »Die Familie Cossu lebt in Paris. Jeden Sonntag kommt die bucklige Verwandtschaft zu Besuch.« Weiter:    Tausend Tipps für Feiglinge von Eva Susso und Benjamin Chaud

Rezension - Handlettering für alle von Karin Luttenberg

Handlettering und Sketching ist derzeit ein beliebtes Hobby! Ob nun im Sketchgbook, auf einer persönlichen Gruß- oder Einladungskarte, auf Restaurantkarten, Ostereiern, Marmeladengläsern oder als Zeitvertreib beim Telefonieren – so ziemlich jeder macht es gern. Meistens sieht das Ergebnis gekritzelt aus und man fragt sich, wie man es professionell angeht. Karin Luttenberg weiß Rat. Zwei Bücher – Anleitung und Übungsheft – und los geht es … ganz einfach … Zur Rezension:  Handlettering für alle von Karin Luttenberg

Rezension - COLORAMA von Cruschiform

Ein besonderes Kinderbuch – nicht nur für Kinder! Ein Farbenlexikon? So ähnlich. 133 Farbtöne aus der Natur und der menschlichen Zivilisation bilden das Spektrum dieses Buches. Die Welt ist bunt und man könnte sie schlicht in die Spektralfarben aufteilen: Gelb, Orange, Rot, Lila, Blau, Grün. Doch was bedeutet es, wenn ein Kleid rot ist? Tomatenrot, Kirschrot, Blutrot, Karmesinrot oder Krebsrot? Jede Farbe hat ihre unterschiedlichen Farbschattierungen. Was ist eigentlich Weiß? Weiter:    COLORAMA von Cruschiform

Rezension - Anatomie von Hélène Druvert

Das faszinierende Innenleben des Menschen Begeistert von einem hochwertigen Kinderbuch: Die Innenansicht eines Menschen als großformatiges Bilderbuch – aber nicht schlicht durch Zeichnung gestaltet, sondern filigrane Lasercut-Scherenschnitte führen uns in den ersten Seiten durch Atmung, Verdauung und das Herzkreislaufsystem, es folgen Skelett und Nerven. Ab dem Nervensystem sind die Scherenschnitte mit ein wenig Text begleitet. Nun geht die Gestaltung in Klappbilder über: Was ist unter der Haut versteckt? Wie sieht ein Gehirn, ein Herz von innen aus, ein Zahn, ein Auge, usw. Weiter:    Anatomie von Hélène Druvert

Rezension - Intuitiv malen von Flora Bowley

Intuitives Malen, aus dem Gefühl heraus, mit den Händen, ein Buch mit vielen Anregungen für Hand und Pinsel und so vieles mehr. Flora Bowley schwört auf das Malen aus innerer Kraft. Sie gibt Malkurse, die ein ganzheitliches Gefühl der Kreativität fördern: Gruppenerleben, Spiritualität mit Yoga, ganzheitliches Malen. Natürlich entfaltet sich in solch einer Atmosphäre der Maler in uns von selbst. Aber ich denke, das bekommt man auch alleine hin, oder zusammen mit Freunden. Das Gefühl, mit den Händen oder Füßen voll in die Acrylfarbe zu lagen, ist wunderbar. Weiter:  Intuitiv malen von Flora Bowley

Rezension - Sauerteig von Martina Goernemann

Kreatives Gestalten beruhigt die Seele, lässt ausspannen vom Alltagsgeschehen, gibt Kraft. Ob Stricken, Malen, Musizieren oder Kochen – Backen, mit allen Sinnen eintauchen, fühlen, wegtauchen. Dieses Buch ist mit Gefühl geschrieben, es ist kein Backbuch, sondern eine unterhaltsame Lektüre, eine Hommage ans Brot. Martina Goernemann berichtet uns von ihrem ersten Erlebnis, einen Sauerteig herzustellen und nimmt uns mit auf eine Reise durch Europa, bis in die USA, immer ihr Töpfchen Sauerteig in der Tasche dabei. Weiter:  Sauerteig von Martina Goernemann

Rezension - Eine gewöhnliche Familie von Sylvie Schenk

Heute kehrt sie zurück in die Vogesen, um Onkel und Tante zu beerdigen. Die Familie trifft zusammen. Céline, die Intellektuelle, ihre drei Geschwister, Aline die Schöne, Pauline die Lustige und Philippe der Sportliche (die Cardin-Geschwister, vom Vater mit Spitznamen bedacht), die boshafte alte Tante Catherine, die Schwester von Tante Tamara, ein Wirbelwind, genannt flotte Kati, mit ihrem faden Sohn, dem pensionierten Wirtschaftsanwalt – die andere Seite, die reichen Lyoner. Hier geht es zur Rezension:   Eine gewöhnliche Familie von Sylvie Schenk

Rezension - Abgefahren von Dirk Pope

Das Buch ist völlig abgefahren, durchgeknallt, der Titel berechtigt, denn auch der siebzehnjährige Viorel ist abgefahren, mit dem Opel Corsa seiner Mutter, die Verstorbene eingewickelt in einen Schlafsack im Kofferraum verstaut. Er will ihrem Wunsch entsprechen, sie in ihrer Heimat Rumänien begraben. Weiter:    Abgefahren von Dirk Pope

Rezension - Die man nicht sieht von Lucía Puenzo

Ich lese gern Literatur aus Südamerika, Argentinien steht hier für mich an erster Stelle. Lucía Puenzo legt einen Roman vor, den ich sogar in den Bereich Thriller einordnen würde und auch als Jugendbuch empfehle. Ein spannender Stoff um eine Kinderbande, die zu Einbrechern trainiert wird - sie kämpfen um ihr eigenes Überleben – es ist nur ein Job. Weshalb hat dieses gute Buch bisher keine Beachtung gefunden? Hier geht es zur Rezension:    Die man nicht sieht von Lucía Puenzo