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Interview von Sabine Ibing mit Thomas Thiemeyer

Thomas Thiemeyer (Foto: © Thomas Thiemeyer) Der Abenteurer Thomas Thiemeyer, studierte Kunst und Geologie, er ist ein Abenteurer. Beim Ravensburger Verlag begann seine Karriere in der Buchbranche als Illustrator für Kinderbücher. Dann fing er an, sich als Schriftsteller einen Namen zu machen: als Autor von Wissenschaftsthrillern und Abenteuerromanen, dazu kamen Jugendbücher, zumeist im Fantasy-Genre. Neuerdings findet man ihn unter dem Pseudonym Vitu Falconi unter den Krimis. Wir unterhalten uns über Ideenschöpfung, Riten und Traditionen und über den Sinn von Pseudonymen. Hier geht es zum    Interview mit  ThomasThiemeyer Hier geht es zur Rezension:    Das korsische Begräbnis  

Rezension - Alte Feinde von Petra Ivanov

Um es gleich vorwegzusagen, mit diesem Thriller küre ich Petra Ivanov zur Queen of Crime der Schweiz. Schon das erste Kapitel ist atemberaubend. Cavalli ist wieder da! Wo hat er nur gesteckt? Der Leser wird es erfahren, Regina Flint noch lange nicht. – dies ist der achte Fall für Cavalli und Flint, wer die anderen sieben nicht kennt, der kann hier problemlos einsteigen. Regina Flint ermittelt derzeit in einem ungewöhnlichen Todesfall, ein Mann wurde mit einer historischen Waffe mit Pulvermunition erschossen. Der Tote ist ein Nachfahr von Heinrich Wirz, eine umstrittene Figur aus dem amerikanischen Bürgerkrieg. Und damit wären wir beim dritten Strang, der in die Zeit des Sezessionskrieges zurückführt. Weiter zur Rezension:    Alte Feinde von Petra Ivanov Petra Ivanov - Lesung Schloss Rapperswil Petra Ivanov, Sabine Ibing - Lesung Schloss Rapperswil

Rezension - Unerschrocken von Pénélope Bagieu- Fünfzehn Porträts außergewöhnlicher Frauen

Die französische Illustratorin und Cartoonistin Pénélope Bagieu porträtiert in diesem Mädchenbuch in Form von je einer Graphic Novel interessante, mutige Frauen. Bagieu gehört weltweit zu den erfolgreichsten Comic-Zeichnerinnen. Unbequeme und moderne Frauenfiguren sind ihr Markenzeichen. Jetzt hat sie eine weitere Graphic Novel mit 15 Porträts von außergewöhnlichen Frauen herausgebracht, aus unterschiedlichen Epochen, Ländern, Kulturen und Gesellschaftsschichten. Spannend, spaßig, wissenswert, aber nie mit einem erhobenen Zeigefinger, führt sie durch die jeweilige Graphic Novel. Es ist, wie es ist. Der Text ist pointiert, aber einfach zu lesen, obwohl so viel Inhalt drinsteckt. Feine Zeichnungen, sparsam mit Koloration, bringen es auf den Punkt. Empfehlung! Hier geht es zur Rezension:    Unerschrocken von Pénélope Bagieu – Band 2 – Fünfzehn Porträts außergewöhnlicher Frauen

Rezension - Der Ausbruch von Albertine Sarrazin

Ein autobiografischer Underdogroman voller Poesie. Dies ist eine Neuauflage und Neuübersetzung von 1967 von »La Cavale«, mit dem deutschen Titel »Der Ausbruch«.  Albertine Sarrazin sitzt im Knast, ist literaturbegeistert und schreibt gern. So entsteht im Gefängnis ihr erster Roman »L’Astragale«, danach »La Cavale« (Kassiber). Jede Woche schmuggelte Albertine Sarrazin im Knast einzelne Blätter zu ihrer Gefängnis - Psychiaterin, die das Talent erkennt und das Manuskript an den Verleger Pauvert nach Paris schickt. Eine große Unterstützerin von Albertine Sarrazin bei Pauvert war Simone de Beauvoir und auch Patty Smith war eine große Bewunderin ihrer Texte.  Hier geht es zur Rezension:    Der Ausbruch von Albertine Sarrazin

Rezension - Esthers Tagebücher 2 von Riad Sattouf

Eine Graphic Novel: 52 Geschichten aus dem Leben der elfjährigen Esther – 52 Wochen. Riad Sattouf kann sehr genau beobachten und zuhören, denn er trifft genau den richtigen Ton. Neunmalklug, naiv, ängstlich unsicher, selbstbewusst, die richtigen Fragen stellend, die Serie ist nicht schlicht ein Comic, es ist ein gesellschaftliches Buch, eins das den Nerv der Zeit trifft. Eins der besten neuen Jugendbücher. Hier geht es zur Rezension:    Esthers Tagebücher 2: Mein Leben als Elfjährige von Riad Sattouf 

Rezension - Sag den Wölfen, ich bin zu Hause von Carol Rifka Brunt

Hörbuch Ein hochgelobter Roman, bei mir kam er nicht an. Literarisch ist die Geschichte gut geschrieben, da gibt es nichts dran auszusetzen, Carol Rifka Brunt hat wundervolle Sätze, Beschreibungen, in diesem Buch geliefert. Die Story zu mögen, die sich hinter diesem Allage-Jugendbuch verbirgt, ist Geschmacksache … Hier geht es zur Rezension:    Sag den Wölfen, ich bin zu Hause von Carol Rifka Brunt

Rezension - Franz – oder warum Antilopen nebeneinander laufen von Christoph Simon

Ein Schweizer Kultbuch von 2001, neuaufgelegt, ein Comming of age – Roman, schräg, amüsant, empathisch, spleenig. Franz ist einer, der weiß, dass er irgendwie die Schule überstehen muss, mit Abschluss, aber wozu das alles gut sein soll, hat er noch lange nicht kapiert. Schule ist irgendwie ein Stück Heimat, wenn nur der Unterricht nicht wäre. Ein typisches Jugendbuch, allerdings in einer Form, das auch Erwachsenen gefällt. Hier geht es zur Rezension:    Franz – oder warum Antilopen nebeneinander laufen von Christoph Simon

Creative Writing 3

Zwei Jahre Ausbildung für Autoren Die zwei Jahre sind fast herum, vergingen wie im Flug. Sprache & Form, der längste Teil, die intensivste Zeit. Nach einem Jahr hier mein Bericht: Hier geht es zum Bericht:  Teil 3 - Sprache & Form Die ersten beiden Teile Teil 1 - Figurenbildung Teil 2 - Dramaturgie

Rezension - Unter der Drachenwand von Arno Geiger

Das letzte Kriegsjahr am Mondsee, fast beschaulich, trotz überfliegender Bombengeschwader. Veit Kolbe, Wehrmachtssoldat, wird im Jahr 1944 an der Ostfront durch einen Granatsplitter schwer verwundet, erholt sich in Mondsee. Aber es ist nicht nur seine Geschichte, sondern auch die der Menschen um ihn herum. Die »Idylle« wird immer wieder durchbrochen durch Briefe von außen, die die Grausamkeit des Krieges aufblättern. Ein grandios erzählter Roman, der auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2018 landete. Hier geht es zur Rezension:    Unter der Drachenwand von Arno Geiger

Rezension - Höllgrotten von Monika Mansour

Monika Mansour hat einen soliden Krimi aufs Papier gebracht, gut recherchiert und glaubwürdig. Von der Lorzentobelbrücke ist eine farbige Frau herabgestürzt. Kommissarin Sara Jung steht vor einem Rätsel: Mord – Selbstmord?, und wer ist diese Frau, die keine Papiere bei sich trägt? »Kipekapeka« hat sie auf einen Zeh geschrieben, scheinbar stammt die Frau aus dem Kongo. - Natalie hat diese Organisation gegründet, sie hilft Menschen aus ihrer Heimat zu entkommen, Menschen, die ihre Hilfe brauchen. Auch Natalie braucht Hilfe, denn sie ist ein »Schmetterlingskind« … Hier geht es zur Rezension: Höllengrotten von Monika Mansour