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Rezension - Systemsturz. Der Sieg der Natur über den Kapitalismus von Kohei Saito

  Eine moderne Interpretation von Karl Marx. Wenn wir glauben, die Welt durch nachhaltigen Konsum vor der Klimakatastrophe zu retten, betrügen wir uns selbst. Das sagt der japanische Philosoph Kohei Saito. Denn der Kapitalismus ist nicht zukunftsfähig. Klar und überzeugend vertritt Saito die These: Nichts, was die Welt jetzt braucht, lässt sich innerhalb eines kapitalistischen Systems realisieren. Grünes Wachstum ist seiner Meinung nach unmöglich. Wer genau hinschaut, weiß schon lange, dass die rücksichtslose Ausbeutung von Ressourcen, Umweltverschmutzung, Umweltkatastrophen, die Verschmutzung und Überfischung der Meere mit dem Klimawandel zusammenhängen. Auch wenn man nicht mit allem einverstanden ist, das Gehirn fängt beim Lesen an zu arbeiten. Ein philosophisches Buch – und Philosophen dürfen sich Gedanken machen, die nicht immer ganz schlüssig sind. Weiter zur Rezension:    Systemsturz. Der Sieg der Natur über den Kapitalismus 

Rezension - Der späte Ruhm der Mrs. Quinn von Olivia Ford

  Jennifer Quinn hätte nie gedacht, dass in ihrem Leben noch etwas Aufregendes passiert. Seit fast sechzig Jahren ist sie glücklich mit Bernard verheiratet, und die beiden genießen ihre beschaulichen Tage in einem kleinen englischen Dorf. Mrs. Quinns Leidenschaft ist das Backen, die vielen Familienrezepte gehören zu ihren wertvollsten Erinnerungen, und sie liebt es, Freunde und Familie mit ihren Köstlichkeiten zu verwöhnen. Sie verfolgt das Backduell im TV und verspürt Lust, sich dafür zu bewerben, wird zum Casting eingeladen … Eine Hommage an das Backen und eine berührende Geschichte. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Der späte Ruhm der Mrs. Quinn von Olivia Ford

Rezension - Falcone von Roberto Saviano

  Gesprochen von Martin Bross Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer: 19 Std. und 14 Min. Wie lebt man, wenn man weiß, dass man ganz oben auf der Todesliste der Mafia steht? Jede Minute kann es so weit sein. Sie können dich nicht vollständig beschützen. Doch trotzdem machst du weiter, erhobenen Hauptes! Savianos wichtigstes Buch seit «Gomorrha» erzählt das Leben des größten Mafiajägers der Geschichte. Nicht nur als Richter, sondern auch als Ehemann, als Bruder, als Freund. Mit seinem Geldwäsche-Gesetz forderte Falcone die Mafia heraus. Es ist ein Wendepunkt in der Geschichte Italiens und Europas. Saviano, weiß, wovon er schreibt, denn seit Jahren lebt er selbst unter Polizeischutz, zeigt anhand von Falcones Geschichte wie demokratische Strukturen ausgehöhlt werden und wie durch Zivilcourage die Welt verändert werden kann. Ein Buch, das uns alle betrifft. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Falcone von Roberto Saviano

Rezension - Mutig, mutig von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer

  Die Geschichte über wahren Mut: Maus, Schnecke, Spatz und Frosch sitzen am Teich und haben Langeweile. Und plötzlich entspinnt sich die Idee, einen Wettbewerb zu machen. Wer ist der Mutigste von allen? Die Maus fängt an, springt ins Wasser, taucht den Teich hoch und zurück ohne Luft zu holen. Der Frosch findet das nicht mutig – er macht das den ganzen Tag lang. Aber ok, für eine Maus, ist das supermutig. Frosch und Schnecke machen auch etwas, das nicht wirklich mutig ist – doch für ihre Spezies schon. Am Schluss ist der Spatz an der Reihe. Der ziert sich und dreht sich um, bleibt stumm; und endlich sagt er: «Ich mache nicht mit.» Wundervolles Bilderbuch ab 3 Jahren, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Mutig, mutig von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer

Ida, Chris und Emil im Zug von Sarah Michaela Orlovský, Michael Roher

  Ein Wimmelbuch, in dem man viel entdecken und erleben kann. Auf dem Bahnsteig ist viel los; und dann geht es hinein in den Intercity. Ida, Chris und Emil beobachten, wie der Schaffner über das Bordmikrofon die Bahngäste begrüßt. Und die schelmigen Kinder nutzen das unbeaufsichtigte Mikro, um die Fahrgäste mit speziellen Motti in einzelne Waggons einzuladen. Witziges Wimmelbuch ab 5 Jahren. Weiter zur Rezension:    Ida, Chris und Emil im Zug von Sarah Michaela Orlovský, Michael Roher

Rezension - Blaubarts Burg von Javier Cercas

  Blaubarts Burg ist der letzte Teil der Terra-Alta-Trilogie von Javier Cercas: Melchor hat seinen Job als Polizist endgültig an den Nagel gehängt und arbeitet in der Terra Alta als Bibliothekar. Als seine Tochter Cosette von einer Reise nach Mallorca nicht zurückkehrt, wird Melchor nervös. Ist es bloß die Laune eines Teenagers? Oder ist sie auf der Insel in die falschen Hände geraten? Melchor reist auf die Insel und stößt auf schläfrige Polizisten, die sich kaum bewegen. Sind sie nur faul oder steckt mehr dahinter? Spannender spanischer Noir-Kriminalroman. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Blaubarts Burg von Javier Cercas

Rezension - Schmales Land von Christine Dwyer Hickey

  Es ist das Jahr 1950. Mit einem Comic-Heft und einem Schokoriegel in der Tasche steigt der 10-jährige Michael, einer der «Trumans Waisen», am Bahnhof Grand Central New York in einen Zug ein. Seine Adoptivmutter bringt ihn zum Bahnhof, die er immer noch bissig «Frau Aunt» nennt, und es wird klar, Michael ist kein einfacher Junge. Ein Sommer am Meer in Cape Cod bei Mrs Kaplan soll ihm sein Trauma verblassen lassen. Szenenwechsel. Das Künstlerehepaar Hopper verbringt den Sommer in ihrem Haus am Strand völlig zurückgezogen. Ein älteres Paar, das sich gern streitet. Stimmungsvoll und literarisch gut austariert, ist es eine Wonne, diesen wundervollen Roman zu lesen.  Weiter zur Rezension:    Schmales Land von Christine Dwyer Hickey

Rezension - Das Mädchen, das in den Wellen verschwand von Axie Oh

  Jedes Jahr wüten in Minas Heimat tödliche Stürme. Und jedes Jahr wird das schönste Mädchen in die Fluten geworfen, dem Drachen als Braut geopfert, denn eines Tages, so die Prophezeiung, soll die wahre Braut des Meeresgottes auserwählt werden und den Unwettern ein Ende bereiten. Doch dieses Jahr greift Minas Bruder in das Ritual ein, will sich dem Drachen mit dem Schwert entgegenwerfen, um seine Freundin zu beschützen, die ausgewählt wurde. Um ihn zu retten, springt Mina ins Meer, und das Untier nimmt sie mit in die Fluten. Fantasy ab 14 Jahren. Weiter zur Rezension:    Das Mädchen, das in den Wellen verschwand von Axie Oh

Rezension - Das schönste Kind überhaupt von William Papas

  Gleich vorweg: Bereits beim ersten Durchblättern hat dieses Buch mein Herz erobert – in die Illustrationen muss man sich einfach verlieben! Zunächst erfahren wir, dass es im Wald verschiedene Vögel gibt; aber nicht nur in der Optik. Es gibt große, kleine, mürrische, prächtige Vögel. Die Eule ist von der freundlichen Art und bringt gerade ihrem Eulenkind das Pausenbrot zur Schule, als sie vom wunderschönen Pfau gebeten wird, die Brotdose seines Kindes mitzunehmen. Er hat es gerade eilig. «Woher soll ich wissen, wer dein Sohn ist?», fragt die Eulenmama. Der Pfau lacht und putzt sich. «Gib es einfach dem schönsten Kind dort», sagt er …  Einfach herrlich, Bilderbuch ab 4 Jahren! Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Das schönste Kind überhaupt von William Papas

Rezension - Der Geschmack der Jahreszeiten: Saisonale Rezepte – purer Genuss für jeden Tag von Blanche Vaughan

  Das Jahreszeitenkochbuch: mit frischen Zutaten durch das Jahr Die pure Lust am Kochen – ob Spargel-Carbonara im Frühling oder Kürbissuppe mit Gruyère im Herbst: Blanche Vaughan zaubert zu jeder Jahreszeit Köstliches auf den Teller. Sie sagt von sich, sie sei spontan und unorganisiert, mische mal dies oder das zusammen. Bei ihren über 150 alltagstauglichen Rezepten lässt sie sich von ihrer Vorliebe fürs Experimentieren in der Weltküche und dem saisonalen Angebot inspirieren. Zusätzlich gibt es in ihrem Jahreszeitenkochbuch Wissenswertes zu Lebensmitteln, zum Einkauf, zur Lagerung, Haltbarmachung und Zubereitung der saisonalen Zutaten sowie Menüvorschläge für verschiedene Anlässe und das Beisammensein in großer Runde. Weiter zur Rezension:   Der Geschmack der Jahreszeiten: Saisonale Rezepte – purer Genuss für jeden Tag von Blanche Vaughan