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Rezension - Wütende Bärin von Ingebjørg Berg Holm

  Auf der einen Seite ist dieses Beziehungsdrama ein Psychothriller, andererseits gibt es sicher Leser, die mir nicht zustimmen, weil der Fokus auf einer Dreiecksbeziehung liegt. Alles beginnt mit einem toten Menschen im Schnee; das Drama ist gesetzt. Im letzten Kapitel werden wir erfahren, wer dort liegt. Was spannend beginnt, zieht sich teilweise ein wenig zäh dahin. Dem Klappentext zu Folge erwartet man eine Eis- und Schneegeschichte in Svalbard (Spitzbergen), die kommt aber nur im Prolog und ganz am Ende zum Tragen, schade. Hier hat der Verlag Hoffnungen geweckt, die nicht erfüllt werden. Der Roman ist gut, wenn man seine Erwartungen diesbezüglich gleich am Anfang zurückstellt. Das Ringen um Macht und um ein Kind steht im Mittelpunkt des Thrillers.  Weiter zur Rezension:   Wütende Bärin von Ingebjørg Berg Holm

Rezension - Das kann nur ein Buch von Allan Wolf und Brianne Farley

  Steigt mit mir in den Buchexpress, der über den Globus saust und uns  zu den schönsten Zielen der Welt führt – durch die Welt der Fantasie, durch die der Bücher! Ein Fest für alle, die gerne lesen, tagträumen und mit Büchern auf Abenteuerreisen gehen! Dies farbenprächtige Bilderbuch in Reimform ist eine Hommage an die Bücher. Ein Buch kann Wissen sein, erklärt mir die Dinge, zeigt mir, wie ich mir etwas bauen kann, fordert mich auf, selbst zu forschen. Es trägt mich in ferne Länder, in fantastische Welten, lässt mich Abenteuer überstehen, hier zu Hause, auf meinem Sessel. Empfehlung; ab 4 Jahren. Weiter zur Rezension:    Das kann nur ein Buch von Allan Wolf und Brianne Farley

Rezension - Der Junge, der mit den Wölfen spricht von Sam Thomson

  Silas trifft im Wald eines Tages auf einen verletzten Wolf. Zunächst hat er Angst vor dem wilden Tier. Doch der Wolf kommt auf ihn zu, hält seine Pfote hin und der Junge zieht eine Messing-Reißzwecke heraus. Schnell verschwindet das Tier im Dickicht und schon taucht ein aggressives Rudel Füchse auf – und die sprechen Silas zu seiner Verwunderung in Menschensprache an. Ein sehr spannendes, empathisches Fantasyabenteuer für Kinder, ein Pageturner, mit inhaltlicher Sprengkraft, voller feiner poetischer Stellen. Die Macht der Sprache, der Manipulation ist hier das grundlegende Thema. Ab 10 Jahren – Abteilung Lieblingsbuch! Weiter zur Rezension:   Der Junge, der mit den Wölfen spricht von Sam Thomson

Rezension - Tagebuch eines Zwangsarbeiters von Jan Bazuin und Barbara Yelin

  Der neunzehnjährige Jan Bazuin erlebt 1944 in Rotterdam Kriegsalltag des Zweiten Weltkriegs, den sogenannten Hungerwinter, dem «Hongerwinter». Täglich muss Brennmaterial und Essbares beschafft werden, was der Vater ihm überträgt. Im Januar 1945 werden alle Männer zwischen 17 und 40 Jahren in Rotterdam aufgefordert, sich zum Arbeitseinsatz für das Deutschen Reich zu melden. Weder wird ein Arbeitsvertrag geschlossen, noch weiß man, wo es hingeht. In einen Viehwaggon gepfercht, wird Jan nun als Zwangsarbeiter nach Bayern verschleppt ... Diese Graphic Novel zur Deutschen Geschichte, ein Jugendbuch ab 14 Jahren, ist das reale Tagebuch des jungen Niederländers Jan Bazuin – der Text ist sehr fein von Barbara Yelin illustriert.  Weiter zur Rezension:    Tagebuch eines Zwangsarbeiters von Jan Bazuin und Barbara Yelin

Rezension - La Vita è Dolce von Letitia Clark

  Cantuccini, Cannoli & Cassata – die Welt der italienischen Süßspeisen Die süßesten Seiten Italiens, vorgestellt von Letitia Clark, die ihre Liebe für italienische Desserts, Torten und Gebäck zum Ausdruck bringt. Über 80 Rezepte, Spezialitäten verschiedener italienischer Regionen: fruchtig, nussig, schokoladig oder cremig, von Mandel-Pfirsich-Keksen über karamellisierten Zitrus-Tarte, klassische Cantuccini, Biscotti, Bomboloni in Zuckerkruste, Polenta-Kuchen mit Fenchelsamen, zu Gelati-Kreationen. Herrlich illustriert, gefüttert mit kulinarischem Hintergrundwissen, ein Kochbuch zur italienische Küche für Zuckerschnuten – Empfehlung! Weiter zur Rezension:    La Vita è Dolce von Letitia Clark

Rezension - Stumme Schreie von Petra Ivanov

  Ein spannender schweizer Krimi aus Zürich, bei dem Bruno Cavalli und Regina Flint erstmals nicht miteinander arbeiten. Cavalli kehrt nach langem Aufenthalt in den USA in die Schweiz zurück und tritt eine neue Stelle an: interne Ermittlung. Ein Job, den niemand gerne macht, gegen eigene Kollegen ermitteln zu müssen. Flint sucht nach einem vermissten Jungen und seiner Mutter – eine gewalttätige Familie, in der die «KESB» bereits eingeschaltet wurde. Das führt sie mit der Eurojust bis nach Den Haag. Wie immer: akribisch recherchiert. Ein Kriminalroman mit intelligentem Plot, spannend und strukturiert, wirklichkeitsnah, mit einem Flair von Zürich. Weiter zur Rezension:   Stumme Schreie von Petra Ivanov

Rezension - Hana von Alena Mornštajnová

  1954, der zugefrorene Fluss taut, und es ist Zeit für den wagemutigen Ritt auf einer Eisscholle. Trotz Verbot der Mutter versucht Mira, auf eine Scholle zu springen. Triefendnass erwartet sie zu Hause die Bestrafung. Glück im Unglück. Am nächsten Tag bricht eine Typhus-Epidemie in der mährischen Kleinstadt aus, Quarantänemaßnahmen werden eingeleitet. Miras gesamte Familie verstirbt, bis auf die verhuschte Tante Hana, die sie aufnimmt. Was ist dieser spindeldürren, scheuen Frau passiert, die dreimal so alt aussieht, als sie ist? Eine spannende Familiengeschichte, die mit Intrigen, Eifersucht, Liebe, Leid, Lüge, Enttäuschung und Verrat gespickt ist, voll gesellschaftlicher Ausgrenzung – Pogrome, Deportation nach Auschwitz. Ein Roman, der unter die Haut geht – Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Hana von Alena Mornštajnová

Rezension - Glaube niemals einem Raben von Brigitte Endres und Michael Mantel

  «ES kommt! ES kommt», krächzten die Raben im Chor. Sie erzählen, ES wird sie alle vernichten ... Fake News – wie man andere manipuliert und einschüchtert, indem man dummes Zeug erzählt, was sie auch noch glauben. Macht über andere erlangen! Aber von vorn: Eines Tages knabberten die Eichhörnchen an leckeren Eicheln, als ein Schwarm Raben sich niederlässt. Die Raben kommen, um sie zu warnen. «ES kommt». Die Tiere sind entsetzt. Alles nicht so schlimm, meinen die Raben, denn sie allein können Es verscheuchen. Na so was! Und natürlich verlangen sie ein dickes Schutzgeld, die Liste ist lang ... Eine Fabel, eine Parabel, die mich nicht nur inhaltlich begeistert hat. Das Kinderbuch ist herrlich witzig illustriert. Fake News Medienkompetenz in eine gruslig-lustige Fabel ab 4 Jahren verpackt! Abteilung Lieblingsbuch! Weiter zur Rezension:    Glaube niemals einem Raben von Brigitte Endres und Michael Mantel  

Rezension - Im Verborgenen von Lucile Piketty

  Wer versteckt sich im wilden Blätterdach des Dschungels? Wer verbirgt sich am Flussufer des tropischen Regenwalds in Südamerika, und wer streift gut getarnt durch das ewige Eis? Hebe in diesem Pop-up-Buch die Papierspiralen auf der rechten Seite des Bilderbuchs an und entdecke die Tiere, die sich normalerweise vor uns Menschen verborgen halten. Nicht gleich neugierig die Spirale zu lupfen, um zu schauen, was sich darunter befindet! Zunächst den Text lesen und raten, welches Tier sich hier versteckt. So wird es spannender. Ein Sachbilderbuch mit Infos zur Natur und exotische Tiere in ihren magischen Papierverstecken. Kindersachbuch ab 5- 6 Jahren. Empfehlung. Weiter zur Rezension:   Im Verborgenen von Lucile Piketty

Rezension - Der magische Lernkoffer Dinosaurier

  Kleine Dino-Fans erhalten vier Kartensets, bestehend aus jeweils zehn Karten, zweiseitig nutzbar und einen Stift – also 80 Aufgabenstellungen. Es gibt abwechslungsreiche Schreib- und Rechenübungen, Zuordnungsaufgaben (Formen und Erkennung von Unterschieden). Begleitet von bunten Illustrationen cooler Dinosaurier macht das Lernen gleich doppelt so viel Spaß. Das Geschriebene wird mit einem Lappen abgewischt – zur Korrektur oder zur Wiederholung. Kinderlernspiel, Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden für Vorschule und Erstklässler. Weiter zur Rezension:    Der magische Lernkoffer Dinosaurier