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Die Trossfrau von Carmen Mayer - Rezension

Rezension

von Sabine Ibing




Die Trossfrau 


von Carmen Mayer


Geboren wurde Magdalena ungefähr anno 1600 als mittleres von fünf Kindern eines Hufschmieds und seines Eheweibes.

Am 23. Mai 1618 stürmen protestantische Adlige die Burg von Prag, stürzen den königlichen Statthalter aus dem Fenster. Es geht um Religionsfreiheit, die Unterdrückung durch die katholischen Machthaber. Die habsburgische Landesherrschaft macht die Religionsfreiheit der Protestanten rückgängig, löst so einen Krieg aus. Seit der Reformation 1517 stehen sich auf einmal zwei Konfessionen gegenüber: Katholiken und Protestanten. Der Kaiser bangt um den Verlust Böhmens, denn er wird von den sieben Kurfürsten gewählt, das nun konfessionell gespalten ist. Brandenburg, Sachsen und die Rheinpfalz gehören zu den Protestanten. Für die katholische Seite stehen die Erzbischöfe von Köln, Trier und Mainz. Böhmen ist das Zünglein an der katholischen Seite der Waage und würde es protestantisch werden, wäre die Kaiserwahl verloren. Ferdinand II. muss den Aufstand niederschlagen. Mangels Kapital bittet er Spanien und Bayern um Hilfe, die 1620 Böhmen zurückerobern.

Von zu Hause verstoßen landet sie im Tross

Außerdem hatten sie erleben müssen, dass katholische Dörfer, Kirchen und sogar Klöster von katholischen, evangelische wiederum von evangelischen Truppen angegriffen, niedergebrannt und geplündert wurden. Es war einerlei, welcher Seite man angehörte. Wichtig war inzwischen nur noch, irgendwie zu überleben.

Der Roman handelt von Magdalena, um 1600 geboren, als Tochter eines protestantischen Hufschmieds, nahe der österreichisch-böhmischen Grenze.  Über der jungen Frau schwebt ein Makel : Ihre Brüder sind verstorben, sie lebt – das Mädchen. Der Vater behauptet, sie hätte ihren Brüdern den Lebenssaft ausgesaugt. In seiner Wut über ein scheuendes Pferd setzt der Vater sie vor die Tür. Ein paar Dörfer weiter ist der Dreißigjährige Krieg bereits angekommen. Der jungen Magdalena gelingt es, sich im Tross der Protestanten als Marketenderin durchzuschlagen. Das bedeutet, kochen, backen, waschen, Lebensmittel besorgen, Wundversorgung – Dienstleistung gegen Geld. Viele Trossfrauen verdienen sich auch durch Prostitution nebenbei etwas dazu, das kommt für Magdalena nicht in Frage – sie bleibt auch durchweg verschont von Angriffen, im letzten Moment taucht immer einer ihrer Beschützer auf. Die Marketenderinnen sind nie im Kriegsgeschehen dabei, bleiben draußen im Lager, hören nur von Soldaten, was geschehen ist, gehen in die eroberten Dörfer, handeln mit den Bauern oder nehmen sich, was sie brauchen: Lebensmittel, Bekleidung, Geschirr, Haustiere. Sie lassen auch immer brav einen Teil zurück, damit die Bauern überleben können. Heere werden geschlagen, zerschlagen sich, Männer schließen sich anderen an. Und so auch Magdalena. Es geht von A nach B nach C usw. Irgendwann geht auch die Ideologie den Bach herunter, die Männer sind nun gemischten Glaubens, man schließt sich dem an, der bezahlt. Nicht so Magdalena, die mitzieht, mal in diesem Tross, mal in jenem, aber möglicht sich Protestanten anschließt.

Das machtpolitische Spiel ist wenig beschrieben

Von da ab schwelten auf das ganze Land übergreifend die ersten, folgenschweren Spannungen zwischen den beiden Religionen. Sie endeten wie viele andere Auseinandersetzungen ähnlicher Art schließlich in diesem Krieg, der Millionen Menschen betreffen, ganze Landstriche verwüsten und unzählige Dörfer und Städte in Schutt und Asche legen sollte.

Historisch gibt Carmen Mayer die ein oder andere Information. Im Tross munkelt dies, man hört von jenem. Aber letztendlich durchzieht der Roman nur eine Aussage: Die Katholen wollen die Protestanten unterjochen. Welche machtpolitischen Strukturen dahintersteckten, wird hier leider nicht erwähnt, auch nicht die gesamte Dimension, die der Krieg irgendwann angenommen hatte. Religionskrieg ja – aber dahinter versteckten sich ganz andere Ziele. Der erzkatholische Herzog Maximilian von Bayern hatte mit seiner Hilfe die pfälzische Kurwürde im Sinn, für den Kaiser interessant, eine weitere Stimme zu erhalten. Nun sind die Pfälzer Protestanten bedroht. Der spanische König Philipp IV. verlangt für seine Dienste einen Teil der Pfalz. Die Protestanten wenden sich an König Christian IV. von Dänemark, der den Protestanten zur Hilfe kommt, aber 1629 geschlagen wird. Gustav Adolf von Schweden mischt sich ein, auch ihm geht es um Machtkalkül. Dazu gesellt sich, obwohl katholisch, Frankreich, aus machttaktischen Gründen. Christian IV. von Dänemark ist wieder dabei. Dieses machtpolitische Spiel ist wenig beschrieben. In diesem Roman geht letztendlich einzig um die Protagonistin Magdalena. Das sinnlose Herumziehen der Heere wird beschrieben, auch das es nachher keine Rolle mehr spielt, für wen man kämpft. Das hat mir gefallen, die Verlotterung der Soldaten, weil irgendwann in den Dörfern nichts mehr zu holen ist.

Wallenstein und Tilly werden nur mit einem Satz erwähnt. Schade. Dem Kaiser macht der böhmischer Feldherr Wallenstein nämlich das Angebot, auf eigene Kosten eine Armee aufzustellen. Das Kapital dazu zieht er durch Kontributionen ein, zwingt die jeweilige Bevölkerung zur Kasse, durch die seine Armee reist. Eine wesentliche Sache, die nicht erklärt wird. Soldatenheere ziehen durch das Land von Nord nach Süd und zurück. Sie hinterlassen Not und Elend. Weil sie von ihren Heerführern meist nicht bezahlt werden, rauben und morden sie, ganze Landstriche werden entvölkert, ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist bis zum Frieden 1648 tot. Magdalena führt als Marketenderin ein hartes Leben, muss sich immer wieder umorientieren, kommt in brenzliche Situationen. Das ist einerseits gut beschrieben, mir aber nicht drastisch genug. Immer fliegt von irgendwoher ein Helferlein an ihre Seite und rettet sie. Das Gemetzel, das an der Bevölkerung angerichtet wird, das Foltern der Bauern, wird nicht erwähnt, die Verrohung des Volks. Die Marketenderinnen, sind nie mitten im Geschehen. Diese Erzählhaltung nimmt somit dem Krieg seine einmalige Abartigkeit und Grausamkeit.

Es passiert wenig Mitreißendes

Dann kam der Tag, vor dem sich alle gefürchtet hatten und an dem sie wie aus dem Nichts von einem Haufen Kroaten angegriffen wurden. Die Söldner verteidigten sich und den leinen Tross tapfer, hatten aber keine Chance gegen die berittenen Männer», die wie die wilde Jagd alles niederritten, was ihnen unter die Hufe kam. Wer überlebte, wurde erschossen, erschlagen, niedergestochen. Es war ein gnadenloses Gemetzel, dessen Grund nur darin bestand, einen feindlichen Haufen auszulöschen. Beute zu machen.

Mir fehlen die Bilder in der Sprache, etwas, was mich in diese Zeit und die Situationen hineinnimmt. Die gewählte Erzähldistanz und die wenigen Beschreibungen des historischen Umfelds machen es schwer, sich in die Zeit hineinzuversetzen. Die sachorientierte, etwas hölzern klingende Sprache tut ein Weiteres dazu. Die Arbeit der Marketenderinnen ist wage von außen beschrieben, nie von innen, und schon gar nicht mit der Wahrnehmung aller Sinne. Es braucht auch ein Drittel des Romans, bis die Protagonistin dort landet. Immer wieder geht sie andere Wege. Die Geschichte spannt sich wie ein strammgezogenen Faden. Magdalena zieht von A nach B, nach C usw. Mir fehlt hier ein Spannungsbogen. Es passiert wenig Mitreißendes, hier ein bisschen, dann dort, aber nie stürzt man in eine spannende Szene, noch steigert sich hier etwas – und irgendwann hat man kapiert: Der Retter steht sowieso gleich zur Hand. Die Protagonistin lässt sich als Frau nichts sagen, ist ein starker Charakter, prima, doch für die Realität ist sie ein wenig zu selbstsicher und zu bieder. Unglaubwürdig ist die Nachsicht von Magdalena und den ihr nachstehende Heerführerin gegenüber der Bevölkerung – wir die Guten, die anderen die Bösen. Im Tross gibt es immer etwas zu essen. Auch das entspricht nicht der Realität. Am Ende wird auch noch die Hexenverfolgung eingewoben, ein völlig anderes Thema. Themawechsel im Buch? Leider wird keins der Themen historisch gut ausgearbeitet: Dreißigjähriger Krieg, Marketenderin, Hexenverfolgung. Am Ende habe ich mich gefragt, was die Message dieses Romans sein mag und was das Thema? Der Prolog ist als solcher keiner, hat mich verwirrt – mich fast zum Abbruch gebracht. Keine Frage, man kann den Roman gut lesen zur Unterhaltung, je nachdem, welchen Anspruch man an den Inhalt eines historischen Romans hat, wird es gefallen oder nicht. Mir persönlich war der Roman auf jeder Ebene nicht genug, inhaltlich, sprachlich.


Carmen Mayer, geboren und aufgewachsen im württembergischen Mühlacker, lebt seit über vierzig Jahren mit ihrem Mann, ihrer Tochter und deren Familie in Ingolstadt. Sie arbeitete nach ihrer kaufmännischen Ausbildung zunächst als au pair in Paris, anschließend in den Bereichen Verkauf, Export und im Sekretariat größerer Industriebetriebe, und bereiste als Einkäuferin für deutsche Unternehmen Asien und Amerika. Seit einiger Zeit hat sie sich dem Schreiben von Romanen gewidmet.


Carmen Mayer
Die Trossfrau

Historischer Roman, Dreißigjähriger Krieg
Taschenbuch, 336 Seiten
MAXIMUM Verlag, 2019


Bücherempfehlungen zum Thema Dreißigjähriger Krieg:

In meiner Jugend gelesen und seitdem noch mehrmals:

…und haben nur den Zorn von Otto Gotsche, 1975 (nur noch im Rebuy zu erhalten, lohnt sich)

Der Wehrwolf von Hermann Löns, 1910 (div. wird immer mal wieder neu verlegt)

und ein recht neuer Roman:

Tyll von Daniel Kehlmann, 2019: Tyll von Daniel Kehlmann



Historische Romane

Im Prinzip bin ich an aller historischer Literatur interessiert. Manche Leute behaupten ja, historisch seien Bücher erst ab Mittelalter.  Historisch - das Wort besagt es ja: alles ab gestern - aber nur was von historischem Wert ist. Was findet ihr bei mir nicht? Schmonzetten in mittelalterlichen Gewändern. Das mag ganz nett sein, hat für mich jedoch keine historische Relevanz.
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