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Der große Kampf der Literatur 1936–1939 Sommer
1936: In Madrid kühlen Anwohner das heiße Straßenpflaster mit Wasser, im Parlament wird eine Pistole gezogen. In Bayreuth erhält Hitler während der Wagner-Festspiele einen Brief – ein gewisser General Franco bittet um militärische Unterstützung für einen Putsch gegen die spanische Regierung. Am 17. Juli beginnt der Aufstand, am 19. Juli fliegt Franco nach Tetuán. Was folgt, sind fast drei Jahre Krieg und knapp vierzig Jahre Diktatur. Im Mittelpunkt stehen nicht die Kämpfe, sondern die Menschen, die ihn beschrieben, fotografiert und mitgekämpft haben: George Orwell, Ernest Hemingway, Martha Gellhorn, Simone Weil, Gerda Taro und Robert Capa, Arthur Koestler, Klaus Mann, Federico García Lorca. Es ist ein Buch über die Seite der Verlierer und derer, die ihre Geschichte aufgeschrieben haben. Ein spannendes Sachbuch, das einem stellenweise die Tränen in die Augen treibt.
Weiter zur Rezension: Entscheidung in Spanien von Paul Ingendaay
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