Direkt zum Hauptbereich

American Dirt Jeanine Cummins - Rezension

Rezension

von Sabine Ibing


American Dirt 


von Jeanine Cummins


Der Anfang:  Eine der ersten Kugeln kommt durch das offene Fenster über der Toilette, vor der Luca steht. Er begreift zuerst überhaupt nicht, dass es eine Kugel ist, und es ist reines Glück, dass sie ihn nicht zwischen den Augen trifft.


Sie feiern die Geburtstagsfeier von Lydias Nichte, die gesamte Familie ist in Acapulco zusammengekommen, sie sitzen im Garten und grillen. Lediglich Lydia und ihr Sohn Luca befinden sich im Haus, als draußen die Schüsse hallen, sie verstecken sich in der hinteren Ecke der Dusche und werden nicht gefunden. 16 tote Verwandte: Lydias Mann, ein Journalist, dem wahrscheinlich der Anschlag galt, ihre Mutter, Schwester, Nichte usw. – Lydia und der achtjährige Luca haben überlebt. Wie lange, ist nur eine Frage der Zeit, da ist sich Lydia sicher. Sobald der Chef des Drogenkartells «Los Jardineros» herausbekommt, dass sie überlebt haben, wird er sie jagen, ihre Fotos werden in Sekunden über das Land verteilt werden, seine Spitzel sitzen überall: Hotelangestellte, Busfahrer, Polizisten, Ladenbesitzer, die Dichte seiner bezahlten Informanten ist nicht zu zählen. Lydia kennt ihn. Er ist ein guter Kunde in ihrem Buchladen, einer, mit dem sie über Literatur spricht, mit dem sie gleiche Leseinteressen pflegt – sie wusste nicht gleich, wer er war, erst viel später ist ihr das klar geworden. Sie können hier nicht bleiben, entscheidet Lydia, sucht im Haus ihrer Mutter ein paar Sachen zusammen und macht sich mit Luca auf den Weg. Fort von hier! Nicht nach Hause gehen, nicht das Auto benutzen. Sie suchen sich ein unauffälliges, abgelegenes Hotel, checken unter falschen Namen ein, werden aber schnell aufgestöbert und können noch einmal fliehen. 


Lydia hat schon oft frei sprechende Witwen gesehen, Witwen, die durch ihre Trauer mutig wurden. Sie hat zugesehen, wie sie in Kameras sprachen, nicht mehr schweigen wollten, diejenigen beschuldigten, die schuldig waren, voller Verachtung, die Gewalt feiger Männer anprangerten. Die Namen nannten. Diese Frauen werden auf Beerdigungen niedergeschossen. Nicht denken, nicht denken, nicht denken.

 

Die Reise auf «la Bestia»

Wir fliegen nach Mexiko City, dann in die USA, denkt Lydia. Ohne Ausweise kein Flug, die Gefahr, erkannt zu werden, ist groß, nicht mal ein Inlandsflug ist ohne Papiere zu haben. Der Fußweg in die USA ist mörderisch und gefährlich, das Kartell überwacht auch hier alles und jeden. Lydia entschließt sich deshalb zu einem schweren Schritt, macht sich mit Luca auf den Weg in die USA mit der Route «la Bestia» – auf den Dächern von Zügen reisen, die sie nach «el norte» bringen. El norte, die Grenze, das Zauberwort für alle, die auf der Flucht sind. Das Aufsteigen auf den Zug kosten jeden Tag Opfer, schnell kommt man unter die Räder, andere fallen vom Dach herunter, passen nicht auf, werden von Ästen erwischt, am Abend ist das Leben in den Lagern nicht ungefährlicher. Wem kann man trauen? Frauen leben besonders gefährlich.


Vielschichtige Charaktere

Ein epischer Triller und gleichzeitig ein Pageturner. Geht das? Ja, es funktioniert wunderbar. Es liegt an der bildhaften Sprache, die eindringlich die Außen- und Innenwelt beschreibt. Ein Roadmovie, bei dem Schlag um Schlag Neues hinzukommt. Lydia hatte sich nie mit Flüchtlingen und Flüchtlingsrouten befasst; eine Familie der bürgerlichen Mitte, natürlich weiß sie um die Problematik, doch im Detail kennt sie sich nicht aus. So wägt sie ab, wem man vertrauen kann, fragt sich durch, schließt sich Leuten an, kurz, oder über längere Strecken. Sie lernt verschiedenste Menschen und Schicksale kennen, nicht alle Flüchtlinge sind Mexikaner. Jeder trägt sein Schicksal und ist zu allem bereit. So konstruiert Jeanine Cummins ein feines Netz von vielschichtigen Charakteren. Sie gibt den Flüchtlingen ein Gesicht. Gleichzeitig hält sie die Spannung hoch, denn jeder einzelne Tag ist gefährlich. Der Leser erlebt die Schwierigkeiten, die auf einer Flucht zu meistern sind, gleichzeitig die Solidarität, die unter den Menschen herrscht, die Brutalität der Gefahren durch geldgierige Milizen und Kartelle.


Authentizität nicht  verwechseln mit fremdsprachlichen Einlagen


Vaya con Dios!›, schreit der Junge den Männern zu, die er hinter sich lässt. ‹Ya me voy pa ´lotro la´o!›

Wieder ein Jubeln. ‹Gib auf dich acht und Gott segne dich!›, schreit der Mann.


Ein paar Zeilen weiter:


Qué onda, güey?›, sagt der Junge mit seinem Grenzakzent, der ihn sofort als Bewohner eines nördlichen Bundesstaates entlavt.


Grundsätzlich besitzt der Thriller viel Authentizität, so weit wir das aus der Außensicht beurteilen können, und die Geschichte geht unter die Haut. Lydia hat allerdings mehr oder weniger Dauerglück, kommt mit ihrem Sohn fast unbeschädigt davon, die schlimmen Dinge passieren den anderen und immer wieder findet sie jemanden, der ihr mit großem Einsatz weiterhilft – ein wenig zu viel Glück. Nimmt man das heraus, so ist hier eine glaubwürdige Geschichte entstanden, die ein brisantes Thema aufnimmt. Ich habe kein Problem mit den spanischen Vokabeln – aber es hätte mich genervt, wenn ich sie nicht verstehen würde. Es ist ein klarer Logikfehler! Alle diese Menschen sprechen Spanisch miteinander, geschrieben auf Englisch, übersetzt auf Deutsch. Nur was haben die ständigen spanischen Sätze hier zu suchen? Oft werden sie übersetzt durch die Antwort. Manchmal steht die Übersetzung als Folgesatz dort, was völliger Blödsinn ist. Oder es wird gar nicht übersetzt. Klar, was die Autorin erzeugen wollte: Authentizität durch Sprache, den Leser das spanische Gefühl geben. Da geht mir jedes Mal der Hut hoch! Das ist nicht authentisch, sondern unlogisch. Das hat dieses Buch auch gar nicht nötig.


Darf die Autorin darüber schreiben?


Im schlimmsten Fall nehmen wir sie als Mob wahr, als Invasion von Kriminellen, die unsere Mittel aufsaugen wollen, und im besten Fall als eine Art hilflose, verarmte, gesichtslose braune Masse, die auf unserer Türschwelle um Hilfe schreit. Wir sehen sie selten als Mitmenschen. (aus dem Nachwort)


Der Roman wurde in den USA mit großer Werbetrommel auf den Weg gebracht und mit Bravour vom Feuilleton besprochen und von bekannten Schriftsteller*innen wie Anne Pratchett, Sandra Cisneros, John Grisham, Don Winslow und Stephen King hoch gelobt. Aber gleich nach Erscheinen traf Verlag und Autorin eine Kritik mit voller Wucht: Sie wurde als weiße Frau der «kulturellen Aneignung» beschuldigt. Weiße Autoren sollen sich nicht Themen von ethnischen Minderheiten aneignen, so die Kritik. In dieselbe Richtung geht es auch, dass Heteros nicht über Schwule schreiben dürfen usw. Die Amerikanerin Jeanine Cummins ist in Spanien geboren, zu ein Viertel Puerto-Ricanerin, verheiratet mit einem illegalen Einwanderer. Nicht farbig genug? Nicht selbst betroffen? Die Aufregung ging sogar so weit, dass der Verlag Lesungen absagte, weil mit Tumulten zu rechnen war. Oprah Winfrey entschuldigte sich für ihre gute Bewertung. Anne Pratchett glücklicherweise nicht. Die Autorin sagt, sie wollte die Flüchtlinge empathisch darstellen, ihnen ein Gesicht geben. Das ist ihr gelungen. Darf sie das nicht, weil sie das alles nicht selbst erlebt hat? Ein Schriftsteller von guten Romanen begibt sich meist mit Recherche und seinen Gedanken in eine abstrakte Welt, in Strukturen, soziale Umfelder, die nicht immer seine sind. Wie schwarz, weiß, religiös muss einer sein, um sich eines Themas annehmen zu können? Nicht umsonst heißt es im Englischen fiction und non fiction. Nur das schreiben dürfen, was wir selbst erleben? Muss ein Krimischreiber in Konsequenz ein Mörder, ein Pädophiler, Psychopath usw. sein, um sich in eine Figur hineindenken zu können? Damit würden wir auch jeglich Art von Zukunftsromanen und historischen Romanen verbieten. Wo soll es anfangen und aufhören, worüber Autoren schreiben dürfen? Wir dürfen dieser Moralpolizei nicht unterliegen und müssen aufpassen, wohin uns solche Diskussionen führen!


Jeanine Cummins 
American Dirt
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Katharina Naumann
Thriller, Roadmovie, Flucht, Migration, Mexiko, amerikanische Literatur
Taschenbuch, 560 Seiten
Rowohlt Verlag, 2020





Krimis und Thriller

Ich liebe Krimis und Thriller. Natürlich. Spannend, realistisch, gesellschaftskritisch oder literarisch, einfach gut … so stelle ich mir einen Krimi vor. Was ihr nicht oder nur geringfügig bei mir findet: einfach gestrickte Krimis und blutrünstige Augenpuler.
Krinis und Thriller

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension - Sex in echt von Nadine Beck, Rosa Schilling und Sandra Bayer

  Offene Antworten auf deine Fragen zu Liebe, Lust und Pubertät Ein Aufklärungsbuch, das locker Fragen beantwortet und kurze Erfahrungsberichte von jungen Menschen einstreut, das alles mit knalligen Illustrationen unterlegt. Du bist, wie du bist, und du bist, wie du bist okay. Das Jugendbuch erklärt, stellt Fragen. Die Lust im Kopf, genießen mit allen Sinnen; was verändert sich am Körper in der Pubertät?, die Vagina, die Monatsblutung, der Penis, Solosex, LGBTQIA, verliebt sein, wo beginnt Sex?, Einvernehmlichkeit, wie geht Sex?, Verhütung, Krankheiten, Sextoys – das Buch spart nichts aus. Informieren, anstatt tabuisieren! Locker und sensibel werden alle Themenfelder sachlich vorgestellt. Prima Antwort auf offene Fragen; ab 11 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Sex in echt von Nadine Beck, Rosa Schilling und Sandra Bayer

Rezension - Der Fluch des Hasen von Bora Chung

  Bora Chungs «Der Fluch des Hasen» entzieht sich jeder literarischen Schublade und verwischt die Grenzen zwischen den Genres, ob magischer Realismus, literarischer Horror, Phantastik oder Speculative Fiction. Diese Kurzgeschichten sind klasse! Skurrile, unheimliche, intelligente Geschichten, die uns mit Gänsehaut überziehen. Die Titelgeschichte fand ich genial! Ein einfacher geliebter Haushaltsgegenstand ist mit einem Fluch belegt und bringt nun Unglück in eine Familie. Oder eine heftige Mensch-Android-Liebesgeschichte.  Oder «Narben», ein düsteres, gemeines Märchen. Klasse! Weiter zur Rezension:    Der Fluch des Hasen von Bora Chung 

Rezension - Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling

  Gesprochen von Marc-Uwe Kling Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer, 6 Std. und 27 Min. Die Känguru-Werke, Band 5  Neues vom Känguru! Der Kinderbuchautor (Kleinkünstler Richtung Comedy im Zweitberuf ;-) ), Marc-Uwe Kling und das Känguru rebellieren: bissig, politisch und brandaktuell. Scharfzüngiger Humor, pointierte Gesellschaftskritik und jede Menge Lacher mit dem Aufruf zur Rebellion. Scharf auf die aktuelle Politik geschaut und analysiert – Comedy mit Niveau und mit Haltung. Empfehlung! Weiter zum Verlag:    Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling 

Rezension - Die Reise der Wale: Mein Leben mit den geheimnisvollen Meeresgiganten von Leigh Calvez

  Leigh Calvez erforscht als Wissenschaftlerin seit vielen Jahren das Leben der Wale. Hier erzählt sie sehr persönlich von ihren Begegnungen mit den Giganten der Tiefsee, darunter familiäre Orcas, weit wandernde Buckelwale oder uralte, tief tauchende Blauwale, die größten Tiere des Planeten.  Nebenbei erfährt man in diesem Buch viel über das Leben und Verhalten von sechs Walarten: Orcas, Buckelwale, Pottwale, Blauwale, Grauwale und Blainville-Schnabelwal, bzw. den Kleinen Schwertwal. Weiter zur Rezension:    Die Reise der Wale: Mein Leben mit den geheimnisvollen Meeresgiganten von Leigh Calvez 

Rezension - Unter Null Grad – Countdown im Eis von Ele Fountain

  Der Kinder- und Jugendroman entblättert sich als packendes Survivalabenteuer vor dem Hintergrund des Klimawandels in der Arktis. In einem Rutsch durchgelesen – ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen: Zunächst lernen wir abwechselnd Bee und Yutu kennen, deren Wege sich später kreuzen werden – ein Kampf ums Überleben beginnt, und der gegen die Männer, die Bee auf der Spur sind, sie gefangen nehmen wollen. Abenteuer in der Arktis und Freundschaft bis zum Limit. Hervorragender Kinder- und Jugendroman ab 10/11 Jahren und weit darüber hinaus. Weiter zur Rezension:   Unter Null Grad – Countdown im Eis von Ele Fountain

Rezension - Verwandlung von Lara Swiontek

  Nach der Novelle von Mary Shelley Was fällt einem zu Mary Shelley ein? Wahrscheinlich «Frankenstein» oder vielleicht noch «Der moderne Prometheus». Die Verwandlung – Kafka, na klar. Aber auch Mary Shelley hat sich mit diesem Thema befasst: Verwandlung. Lara Swionteks hat diese Geschichte als Graphic Novel umgesetzt, eine Literaturadaption. Sie ist schnell erzählt: Reicher, gewissenloser Sohn verschleudert sein Erbe, stößt alle Menschen an den Kopf, die noch zu ihm halten und landet bildlich in der Gosse – hier ist es das Meer. Ein Schiff zerschellt vor seinen Augen – nur ein Zwerg mit einem Schatz überlebt und macht ihm ein Angebot ... Weiter zur Rezension:    Verwandlung von Lara Swiontek

Rezension - Ein verlassenes Haus von Lisa Wölfl

  Die Politiker reden im Fernsehen über die faulen Armen, während Sonjas Ehemann als Leiharbeiter am Bau seinen Rücken verschleißt. Sie verkauft im Bio-Laden teure Tees. Und trotzdem reicht es mit zwei Kindern am Ende des Monats vorn und hinten nicht. Als sie dann ihre Arbeit verliert, weil sie unbezahlten Urlaub nimmt, um im Krankenhaus bei ihrem Sohn zu sein, bricht alles zusammen. Bald hat sie eine neue Arbeit: Mit dem Profil einer schönen, jungen Studentin soll sie nichtsahnende Männern auf einer Datingplattform lange in der Leitung halten. Weiter zur Rezension:    Ein verlassenes Haus von Lisa Wölfl

Rezension - Commissaria Iva Markulin und die Schatten über der Adria von Ines Cali

  Iva Markulin, Staatsanwältin in Zagreb , lässt sich in diesem Politkrimi nach Pula versetzen, als ihr Mann bei einem Attentat ums Leben kommt. Wem galt die Autobombe, die an ihrem Auto befestigt wurde? Ihm oder ihr? Mit ihrem kleinen Sohn Matteo zieht sie zu ihrem Großvater, der auf dem Familiengut Terra Rossa in Istrien Olivenöl produziert. Hier ruft sie eine Sonderkommission ins Leben, als deren Leiterin sie die Mörder ihres Mannes ausfindig machen will. Sie hat den Ruf der «Mafiajägerin», lernt schnell das Who is Who an Istriens Küsten kennen, denen es nicht passt, dass ihnen jemand auf die Finger schaut.  Spannender Wirtschaftskrimi , Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Commissaria Iva Markulin und die Schatten über der Adriavon Ines Cali

Rezension - Marlas Bitcoin Abenteuer von Edwin Schotland

  Der Fall in den Kaninchenbau Was ist Bitcoin? So genau verstehen wir es ja selbst nicht. Also wie «das Geld aus dem Internet» Kindern erklären? Ist es stark wie ein Spinnennetz? Oder so schnell wie ein Gepard? Was ist dieses «Biencoin», fragt sich die Biene Marla, die ein Gespräch im Wald belauscht? Sie fragt verschiedene Tiere – doch die haben keine Ahnung, preisen nur ihre eigenen Stärken an. Zum Glück weiß Karl, das Kaninchen, dass es Bitcoin heißt und er erklärt Marla das digitale Zahlungsmittel. Bitcoin, Währungen, Kryptowährung, Blockchain, dieses Kindersachbuch erklärt das ganz gut – allerdings nur das Positive, keine Risiken. Es hinterfragt nichts – preist nur an; ist sozusagen eine Werbebotschaft. Bilderbuch ab 8 Jahren. Weiter zur Rezension:   Marlas Bitcoin Abenteuer

Rezension - Splendido. Aperitivo von Mercedes Lauenstein und Juri Gottschall

  Die Kunst des guten Essens vor dem Essen Der Aperitivo gehört in Italien schon lange zur Alltagskultur, wie in der Schweiz der Apero, und auch hierzulande wächst der Trend, den frühen Abend mit Sarti Spritz und Negron zu feiern. Und welche regionalen Unterschiede gibt es zwischen Turin , Mailand , Venedig , Rom und Palermo ? Mercedes Lauenstein und Juri Gottschall stellen die Aperitivi und Bitter vor, auch die  alkoholfreien Alternativen. Dann folgen die Rezepte zu den kleinen Köstlichkeiten, die zum Feierabendritual gehört. Wer Anregungen zum Mixen von Aperos sucht, Rezepte zu kleinen Appetithappen als Beilage, wird hier auf jeden Fall fündig! Weiter zur Rezension:    Splendido. Aperitivo von Mercedes Lauenstein und Juri Gottschall