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Rezension - Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit von Marc Rosenberg

  Ein spannendes Zeitreise-Abenteuer mit magischen Kräften, einer sagenumwobenen Parallelwelt und sprechenden Tieren auf der Suche nach der Landkarte des Lichts. Als der schützende Bann seiner Mutter  über Eliot Holtby durch seinen 13. Geburtstag aufgehoben wird, werden ungeahnte magische Kräfte in ihm erweckt. Und plötzlich überwältigen ihn die Nachrichten: Er ist der Auserwählte, um die Menschheit vor dem sicheren Untergang bewahren! Und böse Mächte wollen ihn vernichten. Mit dem blinden Florens Frogs, der sprechenden Schildkröte Mr. Touchdown und Abigail Rogers, stürzt sich Eliot in atemberaubende Zeitreisen . Gute Fantasy, Kinderbuch ab 10 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:     Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit von Marc Rosenberg
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Rezension - Wer bestimmt auf unserem Hof? von Ruprecht Polenz und Sidney von Veh

  Wer kennt nicht « Farm der Tiere » von George Orwell ? – Denn hierauf bezieht sich dieses Kinderbuch. Und wenn man die Fabel nicht kennt? – Egal, denn sie wird hier erzählt: Der Esel von damals lebt ganz in der Nähe von dieser Farm: Der Bauer ist verstorben und die Tiere leben frei und glücklich. Halt! Sie waren ganz am Anfang glücklich. Es war genügend Essen vorhanden, was jetzt knapp wird; und die Kleinen fühlen sich nun von den großen starken Tieren gemobbt. Hund Joscha und Zicklein Kimmi beschließen, beim Esel Benjamin um Rat zu fragen, ihnen von der Farm der Tiere zu erzählen. Das sei schiefgelaufen, sagt der. Die beiden lassen sich nicht abwimmeln, wollen wissen warum, und sie wollen es besser machen … So lernen Kinder spielerisch, wie wertvoll Demokratie und Freiheit sind – und dass das eine nicht ohne das andere geht. Klasse Kinderbuch ab 7/8 Jahren Weiter zur Rezension:     Wer bestimmt auf unserem Hof? von Ruprecht Polenz und Sidney von Veh 

Rezension - Zeter und Mordio von Jens Cornils

  Ein herrlicher historischer Comic, der eine wahre Geschichte beschreibt! Als der jüdischer Händler Daniel Ben Mose, Mitglied einer angesehenen Hamburger Bürgerfamilie, ermordet wird , ein anderer, Abraham Metz, verschwunden ist, kommt der Verdacht auf, auch er sei beraubt worden und ermordet. Und es besteht sogar ein Tatverdacht. Doch die Mitglieder der jüdischen Gemeinde nehmen das Verbrechen hin, um niemanden gegen sich aufzubringen. Nur die junge Rebekka Lipmann kann sich nicht damit abfinden und beginnt zu ermitteln, lässt nicht locker. Sie schnüffelt sich durch Hinterhofsynagogen , Handelsbörsen , Tavernen und Vergnügungsmeilen des frühen Hamburg und Altena . Ihr Mann Schmuel steht ihr dabei unfreiwillig zur Seite. Klasse Graphic Novel , ein spannender Krimi , True-Crime aus Hamburg nach Glückel von Hameln -  Judentum , Historisches , klasse Kombination, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Zeter und Mordio von Jens Cornils

Rezension - Europäische Erziehung von Romain Gary

  Janek ist beinahe noch ein Kind, als ihn sein Vater in den litauischen Wäldern vor Vilnius versteckt. Tagelang hatten sie die unterirdische Höhle gegraben, mit Schlafplatz, Feuerstelle und einem großen Vorrat an Kartoffeln. Wenigstens der jüngste Sohn soll diesen Krieg überleben. Die Brüder des Jungen wurden von Deutschen ermordet, der Vater, ein Arzt, ist aktiv im Widerstand. Doch eines Tages kehrt der Vater nicht zurück. Am 7. Tag weiß Janek: Der Vater wird nie zurückkehren. Es ist Winter, der Schnee liegt hoch, und in der Ferne tobt die Schlacht um Stalingrad . In anderen Höhlen, tiefer im Wald, verstecken sich die « Waldler »: Polen , Ukrainer , Juden im Kampf gegen die Besatzer. Ein eindringliches, unbedingtes Plädoyer für Solidarität, Freiheit und Frieden. Er wurde mit dem Prix des Critiques für dieses Buch ausgezeichnet, Ein wichtiger Roman. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Europäische Erziehung von Romain Gary

Rezension - Noch fünf Tage von Andrea Fischer Schulthess

  Das Buch wird als Krimi vermarktet – aber das ist eine völlig falsche Kategorisierung. Es ist ein sehr langsamer Thriller, was allerdings erst auf den letzten Seiten klar wird. Amanda hat bereits als Kind an ihre Beerdigung gedacht, eine depressive Frau, die ihren Suizid plant: Noch 5 Tage. Bereits ihre Oma und ihre Mutter haben Suizid verübt. Sie ist eine ewige Außenseiterin, die versucht, sich irgendwie einzufügen. Mich konnte das Buch erst auf den letzten 70 Seiten halbwegs erreichen. Weiter zur Rezension:    Noch fünf Tage von Andrea Fischer Schulthess

Rezension - Rene & Grimfuß in: Das Café am Ende des Waldes von Mikey Please

  Rene, eine Fensterputzerin, träumt schon lange von einem eigenen Restaurant und spart dafür. Eines Tages erfüllt sich ihren Traum, eröffnet ein Café am Waldrand, um dort feinste Speisen zu servieren. Jetzt braucht sie noch einen Kellner. Der Einzige, der sich bewirbt, ist Grimfuß, ein seltsames grünes Wesen; also muss sie ihn nehmen. Leider bleiben die Gäste aus. Grimfuß weiß Rat, verlässt das Restaurant, kommt zurück mit einem hungrigen Oger , einem riesigen, grusligen Typ. Witziges Bilderbuch ab 4 Jahren, Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Rene & Grimfuß in: Das Café am Ende des Waldes von Mikey Please

Rezension - Der Tunnelbauer von Maja Nielsen

  Berlin 1961 : Für Achim könnte es eigentlich nicht besser laufen – das Abitur hat er in der Tasche, einen Studienplatz sicher und Chris, in die er sich verliebt hat, scheint auch ihn zu mögen. Doch über Nacht ändert sich alles. Mit Freunden fahren sie ein paar Tage zum Zelten an die Ostsee , haben viel Spaß. Und sie nennen sich von nun an Club 66 – weil sie gute Freunde sind und sich hier im Sommer 66 wieder treffen wollen. Dann geht etwas schief, einer von ihnen wird verhaftet, wegen nichts verurteilt für einen langen Knastaufenthalt. Und dann wollen alle nur noch weg aus der DDR – in die Freiheit, in den Westen … doch da steht jetzt eine Mauer . Ein spannender Jugendroman ab 13 Jahren, der mich völlig geflasht hat, weil es eine wahre Geschichte ist – Deutsche Geschichte – Jugendliteratur , die emotional mitnimmt, spannend geschrieben. Unterrichtsmaterial wird vom Verlag angeboten. Weiter zur Rezension:   Der Tunnelbauer von Maja Nielsen 

Rezension - Meine Geschichten von Mutter und Tochter von Katharina Greve

  Woran ich zuerst bei der ersten Geschichte denken musste, war « Vater und Sohn » von Erich Ohser , der Comicstrip-Klassiker   – und richtig, Mutter und Tochter lesen eins dieser Bücher, amüsieren sich köstlich. Kleine witzige Alltagsgeschichten als Comic, Bilder ganz ohne Worte. Das Geld ist knapp und ein Restaurantbesuch ein Fest. Blöd, wenn der arrogante Kellner einen dann beharrlich ignoriert. Mutter und Tochter geben nicht klein bei, sondern lassen sich kurzerhand von einem Boten Pizzen ins Restaurant liefern. Der Abend ist gerettet – und der Kellner ziemlich sauer. Eine alleinerziehende Mutter hat es nicht leicht, weil sie nicht viel Geld hat. Aber dieses Team hat trotzdem viel Spaß, dank Kreativität – und mit ihnen der Lesende. Ich hatte jedenfalls genauso viel Freude wie damals bei den Jungs. Der Comic ist Allage – aber bereits ab 12 Jahren sich ein Vergnügen! Weiter zur Rezension:    Meine Geschichten von Mutter und Tochter von Katharina Greve 

Rezension - Kein Geld, kein Glück, kein Sprit von Heinz Strunk

  «Kein Geld, kein Glück, kein Sprit», ein Satz, der in diesen 36 Kurz- und Kürzestgeschichten immer wieder auftaucht. Tragische Geschichten, schwarzer Humor, Figuren mit «erbarmungswürdigen Anblick», einsame Menschen, kaputte Beziehungen, unwürdiges Altwerden, Verfall, Entwürdigung, bis hin zu Suizidversuchen, die abgebrochen werden oder durch andere verhindert, groteske Situationen, menschliche Tragödien, «peinsame» Momente, wie der Yogamann, dem in der Gruppe ein Stinkefurz nach dem anderen herausknattert … In einigen tragischen Storys ereilt der Tod die Protagonisten. Großartig! Weiter zur Rezension:    Kein Geld, kein Glück, kein Sprit von Heinz Strunk

Rezension - Die Schlafwandlerin von Jack Jordan

  Neve Harper ist ehrgeizig, sie ist die beste Strafverteidigerin Londons , und vertritt Wade Darling, dem vorgeworfen wird, seine Frau und die beiden Kinder im Schlaf ermordet zu haben. Die Indizien sprechen gegen Wade, trotzdem ist die ehrgeizige Anwältin überzeugt, seine Unschuld beweisen zu können. Kurz vor Prozessbeginn erhält die Anwältin jedoch eine unmissverständliche Botschaft: Wenn sie nicht will, dass ihr eigenes dunkelstes Geheimnis ans Licht kommt, oder ihrer Stieftochter etwas passiert, muss sie Wades Fall verlieren. Die Autorin hat eine blühende Fantasie, was passt, wenn man sich im Fantasiebereich bewegt. Wenn man einen Justizthriller schreibt, ist das A und O ein Bezug zur Realität. Das hier ist ein Ritt auf dem Vulkan, realitätsentfernt. Weiter zur Rezension:    Die Schlafwandlerin von Jack Jordan