Direkt zum Hauptbereich

Caspar Plautz - Rezepte mit Kartoffeln von Kay Uwe Hoppe, Dominik Kli – und Theo Lindinger - Rezension

Rezension

von Sabine Ibing



Caspar Plautz - Rezepte mit Kartoffeln 


von Kay Uwe Hoppe, Dominik Kli – und Theo Lindinger


Der Marktstand Caspar Plautz auf dem Viktualienmarkt in München ist wegen seiner Kartoffelvielfalt beliebt. Dazu gehört ein kleiner, aber feiner Imbiss, der mittags im Mittelpunkt seiner Gerichte die Kartoffel würdigt. Caspar Plautz war ein österreichischer Benedektinermönch, der bereits 1621 ein Kartoffelkochbuch schrieb. Man nennt sie auch Erdapfel, Grumbiere, Bauerntrüffel, Potaten, Bumser. Die Kartoffel selbst unterteilt sich in Sorten: Edzell Blue, Rosa Tannenzapfen, Rote Emmalie,  Allians, Naglerner Kipfler, La Ratte, La Bonnotte, Cherie, Miss Blush, Purple Rain, Blauer Schwede; oder Bekanntes wie Linda, Bamberger Hörnchen, Gunda, Bintje, Mecklenburger Schecke usw. Dieses Kochbuch lässt uns die Kartoffel neu begreifen und bringt sie mit modernen Rezepten auf Hochglanz. Die alten Sorten waren eine Weile in Vergessenheit geraten, heute gibt es eine Menge Züchter, die sich wieder der Kartoffel widmen, die alten Sorten auf den Markt bringen. In Deutschland «stehen ci. 250 Kartoffeln im Sortenverzeichnis. Weltweit spricht man von über 4000 Sorten.» Vorn gibt es einen Kartoffelkalender, eine Tabelle, auf der man ablesen kann, welche Sorten, wann geerntet werden. Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln? Wichtig ist sanftes Garen, der Geschmack entfaltet sich am besten beim Dämpfen, aber auch als Pellkartoffel – dem ich nur zustimmen kann.






Nach feiner Warenkunde geht es zur Zubereitung. Welche Art des Garens gibt es? Püree, Bratkartoffeln, Ofenkartoffeln ... Grundrezepte wie zu zu Kartoffelsalat, Püree und Knödel. Weil es ja nicht DIE Kartoffel gibt, werden die Kartoffelsorten zu verschiedenen Zeiten geerntet (Frühjahr und Herbst). Die Rezepte sind aus diesem Grund nach Jahreszeiten zusammengestellt, mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln kombiniert. Zum Ende gibt es Grundrezepte zu Toppings und Saucen, wie z.B. div. Öle und Butter, Mayonnaise, Pickles, Saucen, die in Rezepten erwähnt werden – mit Verweis. 



Neben bekannten Kartoffelrezepten wie Puffer (Reibekuchen, Reiberdatschi), Schupfnudeln, Gnocchi, Knödel, Kartoffelsalat, Bratkartoffel, Marillenknödel, Kartoffelgratin, Kartoffelsuppe usw. gibt es bekannte traditionelle Rezepte wie Frankfurter Grüne Soße an Kartoffeln und Ei, Szegediner Gulasch, Raclette, Tortilla, Aligot. Aber wenn hier einer meint, das wäre ein Traditionskochbuch, dann liegt er völlig falsch! Hier wird die Kartoffel international ins Licht gerückt und fantasievoll aufgetischt! Leider – man hat auf seinem Markt, in seinem Supermarkt, nicht 250 Sorten vorrätig – wird zu jedem Rezept meist nur eine Kartoffelsorte empfohlen, hin und wieder auch gängige Alternativen, doch eben nicht genug. Mein Gemüsehändler ist gut bestückt – aber Kartoffeln hat er nur zwei Sorten (fest und mehlig), im Supermarkt finde ich circa fünf bis sieben Sorten. Die Vielfalt ist groß, nur wo bekomme ich die Kartoffeln her, wenn ich regional, bio, saisonal, nachhaltig einkaufe – also nicht per Internet. Nicht jeder wohnt in einer gut sortierten Großstadt. Hier hätte ich mir bei den Rezepten mehr Alternativen als Angabe gewünscht. Ebenso fehlt das übliche A-Z – Register am Ende des Buches. Es gibt ein Schlagwortregister nach Zutaten wie Käse, Gurke, Tomate, Spargel usw. und kein Klassisches nach Püree, Ofenkartoffeln, Gratin, Suppe usw., und eins, das nach mehlig, festkochend, mittel, die Rezeptseiten aufführt, was dann entschädigt.



Diese Jungs sind Kartoffel-Nerds, fantasievoll und mit Herz dabei. Das spricht aus jedem Rezept. Warum eigentlich immer Pasta? «Bratkartoffeln mit Alicorne, Barba die frate (Mönchskraut) und Wachsei», «Caponata mit Trauben-Sellerie-Salat», «Polpo e Patate», «Vitello Potato», «Rosmarin-Kartoffel-Focaccia» typisch italienisch mit Kartoffeln kombiniert. Wie wäre es mit einem französischen «Aligot mit Apfelsenf und Haselnusskrokant» oder einen sättigen «Salat Niçoise»? Die spanische Tortilla wird mit Fenchel und Spargel aufgepeppt, man findet den «Doro Wat», eine afrikanische Hühnersuppe. «Nikujaga», ein japanisches Rindergericht, «Spargel mit Miso-Hollandaise und Zitronenkartoffeln», «Japanischer Kartoffelstampf mit Teppichmuscheln, Sake und Sesam», oder indische Varianten wie «Aloo Gobi», ein vegetarisches Schmorgericht, «Süßkartoffelsuppe mit Erdnüssen, Chili und Kaffirlimettenblättern», «Massaman Curry mit Huhn» – die Kartoffel hat überall Platz. Auch die arabische Küche kommt nicht zu kurz: «Shakshuka à la Casper, Humus, Ei, Bratkartoffeln», «Lammhackfleisch, Harissa, Minze, Labneh und Süßkartoffeln aus dem Ofen», «Artischocken mit Minzöl auf Kartoffelpüree», «Zough-Kartoffeln mit Kräuterlamm und Rhabarberkompott». Die Kartoffel erobert im Caspar Plautz die Welt. Der Erdapfel ist wendig, anpassungsfähig, geschmacklich variabel. Das ist ein wirklich exzellentes Kochbuch, das der Kartoffel eine feine Note gibt: vielseitig verwendbar. Es zeigt, wie die moderne Küche sich Ideen aus aller Herren Länder greift, sie neu kombiniert – wunderbar harmoniert. Die Rezepte sind einfach, gut nachzukochen und die meisten Zutaten sind in jedem Supermarkt erhältlich (bis auf die vielen Kartoffelsorten). Von traditionell zu Weltküche – vegetarisch zu Fisch und Fleisch – hier findet jeder seine Lieblingskartoffelgerichte.



Kay Uwe Hoppe, geb. 1994, Kochlehre in München, danach Koch u.a. im Restaurant »Gabelspiel«, begeisterter Basketballspieler.

Dominik Klier, geb. 1988, Studium der Soziologie, danach Projektmanager bei einem Privatsender, passionierter Radler.

Theo Lindinger, geb. 1987, gelernter Goldschmied, Nebentätigkeit in Münchner Szene-Restaurant, leidenschaftlicher DJ.


Rezept ausprobiert: Massaman Curry mit Huhn

Da mir allein Kartoffeln als Gemüse zu wenig war, habe ich das Gericht mit ein bisschen Kürbis, einer Flaschentomate und ganz wenig Süßkartoffel aufgepeppt. Zielich lecker*





Kay Uwe Hoppe, Dominik Klier, Theo Lindinger
Caspar Plautz  - Rezepte mit Kartoffeln
Sachbuch, Kochbuch, Warenkunde, Kulinarisches, Weltküche, Kartoffel
Gebunden mit Lesebändchen, 264 Seiten
Kunstmann Verlag, 2021


Kulinarische Bücher 

Kochbücher, Backbücher und alles rund um Lebensmittel findet sich kompakt auf dieser Seite. Auch Genussromane, soweit ich welche lese. Schleckermäulchen also hierher klicken:


Yasmina und die Kartoffelkrise von Wauter Mannaert

Die 11-jährige Yasmina und ihr Vater leben in bescheidenen Verhältnissen, der Vater arbeitet in einem Burgerladen, aber das Geld fehlt an allen Ecken. Yasmina liebt gesundes, veganes Essen und ist eine sehr kreative Köchin. Auf dem Weg zur Schule pflückt sie täglich Kräuter, und zwei Freunde, die einen Schrebergarten besitzen, versorgen sie mit frischem Gemüse. Doch eines Tages sind die Gartenparzellen gekündigt, sie werden planiert und durch ein Feld mit genmanipulierten Kartoffeln ersetzt. Die Leute sind ganz wild auf diese Produkte – benehmen sich plötzlich wie Hunde, drehen durch. Was ist passiert? Ein Abenteuerroman als Graphic Novel, ein Comic ab 8 Jahren, der sich mit genmanipuliertem Essen und Kartoffeln befasst, Rezepte inklusive.

Weiter zur Rezension:   Yasmina und die Kartoffelkrise von Wauter Mannaert


Sachbücher

Hier stelle ich Sachbücher vor, die im Prinzip nichts mit Fachliteratur zu tun haben. Eben Sachbücher jeder Art, die ein breites Publikum interessieren könnte.
Sachbücher

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension - Doppeltes Spiel von K.L. Slater

  Ein luxuriöser Wolkenkratzer mit dem Namen Orbit, in dem die Reichsten der Reichen zusammenkommen: hier arbeitet die attraktive Alicia als Kellnerin. Als der charismatische Eigentümer des Orbit ihr das Angebot macht seine Freundin zu spielen und dafür ein großzügiges Gehalt zu erhalten, in seinem riesigen Apartment im Orbit zu wohnen, nimmt sie an. Immerhin ist es nur ein Spiel, denn er braucht eine Begleitung, will sich vor den vielen Frauen schützen … bis das Spiel plötzlich mehr zu sein scheint. Langweilig, uninteressant, voller Klischees, sprachlich kraftlos – mehr muss ich nicht sagen.  Weiter zur Rezension:   Doppeltes Spiel von K.L. Slater 

Rezension - Königin der Nacht – Ein kurzes Buch über meine Mutter von Lukas Bärfuss

Nach «Vaters  Kiste» hat Lukas Bärfuss nun in einem autobiografischen Essay mit dem Leben seiner Mutter abgerechnet. «Eine Mutter ist, was man nicht loswird. Auch nicht mit dem Tod.» 1971 in Thun geboren, die Mutter wohnt eher allein mit ihrem Sohn, bzw. mit vielen Männern. Lukas Bärfuss wächst im Rotlichtmilleu auf; seine Mutter war eine Frau ohne Bildung, die von ihrem Freiheitsverlangen getrieben wurde, in das der Sohn nicht hineinpasste. Tagsüber reinigte sie in einem Autohaus die Wagen, die aus der Reparatur kamen, am Abend stand sie an einer Rotlicht-Bar. Als sie älter war, arbeitete sie als Putzfrau und in einer Wäscherei. Der Junge war nie gewollt, so wurde er auch behandelt – als Rabenmutter titulierte sie sich sogar selbst. Eine Mutter, die ihn hat sitzen lassen in seiner Kindheit und ein System, das dieses Kind hängenließ. Ein wundervolles Buch, schnörkellos geschrieben, das sehr zu Herzen geht. Weiter zur Rezension:    Königin der Nacht – Ein kurzes Buch ...

Rezension - Lázár von Nelio Biedermann

  «Ein wirklich großer Schriftsteller betritt die Bühne, im Vollbesitz seiner Fähigkeiten.», so wird von ihm geschrieben. Nelio Biedermann schreibt mit 20 Jahren sein erstes Buch und das Manuskript geht in die Versteigerung – die Verlage überbieten sich, es wird in 20 Sprachen verkauft, man redet über ein sechsstelliges Vorschusshonorar – über den neuen Thomas Mann . Uff. Ich war gespannt. Mich konnte der Familienroman nicht überzeugen – leider. Weiter zur Rezension:    Lázár von Nelio Biedermann

Rezension - Sex in echt von Nadine Beck, Rosa Schilling und Sandra Bayer

  Offene Antworten auf deine Fragen zu Liebe, Lust und Pubertät Ein Aufklärungsbuch, das locker Fragen beantwortet und kurze Erfahrungsberichte von jungen Menschen einstreut, das alles mit knalligen Illustrationen unterlegt. Du bist, wie du bist, und du bist, wie du bist okay. Das Jugendbuch erklärt, stellt Fragen. Die Lust im Kopf, genießen mit allen Sinnen; was verändert sich am Körper in der Pubertät?, die Vagina, die Monatsblutung, der Penis, Solosex, LGBTQIA, verliebt sein, wo beginnt Sex?, Einvernehmlichkeit, wie geht Sex?, Verhütung, Krankheiten, Sextoys – das Buch spart nichts aus. Informieren, anstatt tabuisieren! Locker und sensibel werden alle Themenfelder sachlich vorgestellt. Prima Antwort auf offene Fragen; ab 11 Jahren. Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Sex in echt von Nadine Beck, Rosa Schilling und Sandra Bayer

Rezension - Generation Glücklich: Dein Handbuch für mehr Spaß und Freiheit in einer Welt voller Bildschirme von Jonathan Haidt und Catherine Price

Stell dir vor, du wächst auf in einer Welt voller Smartphones , Likes und endlosem Scrollen, als wäre das Handy an der Hand festgewachsen. Das Handy ist das Erste, was du morgens, und das Letzte, was du abends anschaust – ganz schön viel für ein Kind, oder? «Generation Glücklich» richtet sich an Kinder zwischen 9 und 12 Jahren, die genau in dieser Welt ihren eigenen Platz finden wollen – ohne sich dabei virtuell selbst zu verlieren. Medienkompetenz , Selbstsicherheit, Selbstständigkeit im Umgang mit Medien – Fallstricke kennenlernen, Mechanismen auf Social Media verstehen an Hand von Comics und Übungen. Zu verstehen, wie Social Media funktioniert und wie sie das Gehirn verändert . Empfehlung!  Weiter zur Rezension:     Generation Glücklich: Dein Handbuch für mehr Spaß und Freiheit in einer Welt voller Bildschirme von Jonathan Haidt und Catherine Price

Rezension - Die Unbehausten von Barbara Kingsolver

  Gesprochen von Vera Teltz Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer 16 Std. und 23 Min. Die amerikanische Mittelschicht geht am Krückstock – sehr fein beschrieben in diesem Roman. Alles scheint herum um Willa Knox zusammenzubrechen: Als freie Journalistin steht sie ohne Aufträge da. Ihren Job hatte sie verloren, weil kaum noch Zeitungen gekauft werden. Ihr Mann Iano verliert seine Professur, Sohn Zeke, als Absolvent der Harvard Business School der große Hoffnungsträger der Familie, ist gerade Vater geworden; seine Frau jedoch kurz nach der Geburt Suizid verübt hat. Und ihr schwerkranker Schwiegervater schwärmt vom «Megafon», der gerne Präsident werden möchte, dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Doch dann erbt Willa von ihrer Tante ein Haus, und das Haus könnte ihre Rettung sein. Weiter zur Rezension:   Die Unbehausten von Barbara Kingsolver

Rezension - Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling

  Gesprochen von Marc-Uwe Kling Ungekürztes Hörbuch, Spieldauer, 6 Std. und 27 Min. Die Känguru-Werke, Band 5  Neues vom Känguru! Der Kinderbuchautor (Kleinkünstler Richtung Comedy im Zweitberuf ;-) ), Marc-Uwe Kling und das Känguru rebellieren: bissig, politisch und brandaktuell. Scharfzüngiger Humor, pointierte Gesellschaftskritik und jede Menge Lacher mit dem Aufruf zur Rebellion. Scharf auf die aktuelle Politik geschaut und analysiert – Comedy mit Niveau und mit Haltung. Empfehlung! Weiter zum Verlag:    Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling 

Recherche - Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton

  Die 12-jährige Bo Delafort ist eine «Schlammschwalbe» – Menschen die an der Themse leben, arbeiten als Schlammsucher, sie graben im Schlamm nach kleinen Schätzen und Angeschwemmtem, was man verwerten kann. Als Bo eine schimmernde Münze im Schlamm des Flusses findet, meint sie, der Fluss würde mit ihr sprechen. «Du wirst nicht verlieren …» raunt er ihr zu. Aber was bedeuten die Worte? Eine insgesamt spannende Fantasy ab 12 Jahren mit Tiefgang. Empfehlung! Weiter zur Rezension:    Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton

Rezension - Meine Geschichten von Mutter und Tochter von Katharina Greve

  Woran ich zuerst bei der ersten Geschichte denken musste, war « Vater und Sohn » von Erich Ohser , der Comicstrip-Klassiker   – und richtig, Mutter und Tochter lesen eins dieser Bücher, amüsieren sich köstlich. Kleine witzige Alltagsgeschichten als Comic, Bilder ganz ohne Worte. Das Geld ist knapp und ein Restaurantbesuch ein Fest. Blöd, wenn der arrogante Kellner einen dann beharrlich ignoriert. Mutter und Tochter geben nicht klein bei, sondern lassen sich kurzerhand von einem Boten Pizzen ins Restaurant liefern. Der Abend ist gerettet – und der Kellner ziemlich sauer. Eine alleinerziehende Mutter hat es nicht leicht, weil sie nicht viel Geld hat. Aber dieses Team hat trotzdem viel Spaß, dank Kreativität – und mit ihnen der Lesende. Ich hatte jedenfalls genauso viel Freude wie damals bei den Jungs. Der Comic ist Allage – aber bereits ab 12 Jahren sich ein Vergnügen! Weiter zur Rezension:    Meine Geschichten von Mutter und Tochter von Katharina Greve 

Rezension - Und dann gab’s keines mehr von Agatha Christie, Pascal Davoz und Callixte

Agatha Christie Classics Der Klassiker schlechthin! Der meistverkaufte Krimi von Agatha Christie als Grafic Novel . Zehn Menschen werden von einer Familie, die sie nicht kennen, aus unterschiedlichen Gründen auf eine kleine abgelegene Insel eingeladen. Entweder sollen sie dort arbeiten oder sich vergnügen. Einige von ihnen lernt der Lesende bereits auf der Anfahrt kennen. Acht Menschen treffen vergnügt im Hafen aufeinander, sechs Männer, zwei Frauen. Auf der Insel empfängt sie ein Dienerpärchen, von dem sie erfahren, der Gastgeber wird erst erst am nächsten Tag eintreffen. Doch gleich zum Begrüßungscocktail wird ihnen offenbart, wozu sie angereist sind: Alle Anwesenden werden sterben! Klasse umgesetzt als Comicadaption, Empfehlung! Weiter zur Rezension:   Und dann gab’s keines mehr von Agatha Christie, Pascal Davoz und Callixte