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Rezension - Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren von Ali Benjamins


Eins der besten Jugendbücher, die ich seit Jahren gelesen habe. Was heißt hier Jugendbuch? Ich würde es unter All-Age listen. Susy ist zwölf und ein Außenseiter in der Schule, denn sie interessiert sich weder für klavierspielende Katzen, noch Mode. Suzy ist an der Natur interessiert, will wissen, warum Dinge funktionieren. Sie hat eine einzige Freundin, Fanny. Und Fanny ertrinkt beim Schwimmen. Das kann nicht einfach so passieren! Irgendjemand muss Schuld sein, denkt Suzy. Ein philosophisches Buch über Freundschaft, Natur, unsere Welt, sehr empathisch, spannend, einer Suzy, die man gern haben muss, die den Leser aber auch an der Nase herumführen kann …


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Rezension - Bis ans Ende der Welt von Anita Ganeri und Michael Mullan

Auf den Spuren großer Entdecker Wir leben in einer Zeit, in der es eigentlich keinen neuen Fleck auf dieser Welt zu entdecken gibt. Jeder kann  für sich selbst Neues entdecken – aber nichts, das für den Rest der Welt noch unbekannt ist. Die Abenteurer aus diesem spannenden Buch lebten in einer Zeit vor uns, als es noch viel zu entdecken gab. Mutige Entdecker*innen erforschten unsere Erde, entdeckten neue Seewege, neue Länder: Hanno der Seefahrer, Zheng He, Marco Polo, Ibn Battuta, Zheng He, Christopher Columbus, Vasco de Gama, Ferdinand Magellan, Hernàn Cortés,  James Cook, Lewis und Clark, David Livingstone, Mary Kingsley, Robert E. Peary, Roald Amundsen, Ernest Shackleton, Amelia Earhart, Norgay und Hillary, Neil Armstrong, Ellen MacArthur. Ein sehr gelungenes Sachbuch f¨ür Kinder!

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Rezension - Alle Tiere, die ich (noch nicht) kenne von Laura Bednarski

von A wie Albatros bis Z wie Zipfelfrosch
Ein Kindersachbuch, Tiere von A-Z. Tiere – kennen wir alle, klar. Diese hier auch? Blobfisch, Coati, Coruro, Dugong, Elenantilope, Kaffernbüffel, Meisendickkopf, Quittenwaran, Ohrenqualle, Tasmanischer Teufel, Zwergrüsseldikdik? Und sicher weißt du auch, dass der Riesengoldmull mit dem Tenrek verwandt ist. Nicht? Erwischt? Mich auch – klar, dieses Buch ist nicht nur etwas für Kinder – es ist eins für die Familienbibliothek. Laura Bednarski stellt zu jedem Buchstaben des Alphabets Tiere vor, und bei A finden wir: den Aal, die Agakröte, den Alligator, die Ameise, die Amöbe, den Albatros, den Ara, den Arapaima, den Austernfischer, den Axolotl usw. Dazu erfährt man interessante Dinge zu den Tieren.

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Rezension - Ein Nashorn namens Clara von Katrin Hirt und Laura Fuchs

Ein Bilderbuch, das mich begeistert hat, denn es ist eine wahre Geschichte. Letztendlich eine tragische Story aus heutiger Sicht. Es war einmal ein kleines Nashorn, das mit seiner Familie in Indien lebte. Jäger töteten die Mutter, brachten das Jungtier in die Stadt, wo es von einer Kaufmannsfamilie aufgenommen wurde und den Namen Clara erhielt. Schon bald zeige sich, dass man ein Nashorn nicht im Haus halten kann. Kapitän Douwe Van der Meer hatte eine Lösung parat. Er nahm Clara mit nach Europa. Eine Sensation! So ein Tier hatte hier noch niemand gesehen!

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Rezension - D Chatz isch zur Sou – Tierweg 1 von Matto Kämpf und Yves Noyau

D Chatz isch zur Sou 
Tierweg 1 
Zwei als Kinderbücher ausgewiesene Exemplare, die mich erreichten – erreichten als gute Karikatur. Beide Bücher sind grafisch eine Wucht! Nicht nur in Farbe und künstlerischem Ausdruck – auch in der Heftigkeit. Karikatur muss dies tun! Mir haen die Bücher gut gefallen. Ob ich die Bücher Kindern in die Hand geben würde? Nein. Sie wären heillos überfordert – das ein oder andere sicher auch schockiert. Kinderbücher sollen genauso gesellschaftskritisch sein, wie Bücher für Erwachsene. Aber eben in der Form für Kinder verständlich und für Kinder visuell aufgearbeitet.

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Rezension - Simons kleine Lügen – Pudding in Not von Jo Berger

Die Wahrheit ist kompliziert Simon hatte seiner Mutter versprochen nicht mehr zu lügen. Einfacher gesagt, als getan. Ein Comic, eine Graphic Novel, für Neunjährige und ihre Problemzonen. Eine Menge Slapstick steckt in dieser Geschichte, die teils urkomisch ist und andererseits sich auch mit Dingen des Alltags beschäftigt. Wer ein Fan von »Gregs Tagebuch« ist, dem wird dieses Buch auch gefallen, denn es ist in ähnlichem Stil gehalten.

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Rezension - Der Report der Magd von Margaret Atwood

Sprecher: Vera Teltz, Charles RettinghausUngekürztes Hörbuch, Spieldauer: 11 Std. und 58 Min. Diese Dystopie von 1985 habe ich vor langer Zeit gelesen und habe sie mir als Hörbuch noch mal angehört, bevor ich mich der Fortsetzung widme, »Die Zeuginnen«, die nach langen Jahren erscheint. Die Magd Desfred berichtet über ihr Leben in einer Diktatur, in der die Frauenrechte über Nacht abgeschafft wurden. Sie lebt in einem System, in dem Gefühle, Freundschaft und Kreativität abgeschafft sind, das von Angst und Gewalt geprägt ist.
Der Roman hat seine Brisanz nicht verloren – gerade in der heutigen Zeit ist er wichtiger denn je, in Zeiten, in den immer mehr Menschen nach »der harten Hand« rufen. Es ruft auf, die Menschenrechte und die Demokratie zu verteidigen, für sie einzustehen, bevor es zu spät ist.

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Rezension - Franz – oder warum Antilopen nebeneinander laufen von Christoph Simon

Ein Schweizer Kultbuch von 2001, neuaufgelegt, ein Comming of age – Roman, schräg, amüsant, empathisch, spleenig. Franz ist einer, der weiß, dass er irgendwie die Schule überstehen muss, mit Abschluss, aber wozu das alles gut sein soll, hat er noch lange nicht kapiert. Schule ist irgendwie ein Stück Heimat, wenn nur der Unterricht nicht wäre. Ein typisches Jugendbuch, allerdings in einer Form, das auch Erwachsenen gefällt.

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Rezension - Der Wintersoldat von Daniel Mason

Der 22-jährige Medizinstudent Lucius wird als Sanitätsoffizier während des ersten Weltkriegs von Wien nach Nemnowice, Galizien, in die Karpaten geschickt. Bisher hatte er seinen Focus eher auf neurologische Dinge gelegt, will später in die Forschung gehen, er hat sich für eine Universitätslaufbahn entschieden. Nun steht er hier als einziger Arzt in einem heruntergekommenen Kriegslazarett. Noch nie hat er chirurgische Eingriffe geübt, amputiert. Die einzige Krankenschwester, eine Nonne namens Margarete, zeigt ihm, was handwerklich zu tun ist. Ein eindrucksvoller historischer Roman über den Unsinn von Krieg. Nebenbei entwickelt sich eine kurze Liebesgeschichte, ein Drama, ein geschichtsträchtiger Stoff aus dem Russlandfeldzug.

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Rezension - Ada und die Zahlenknackmaschine von Rachel Katstaller und Zoë Tucker

Dieses Bilderbuch erzählt die Geschichte von Augusta Ada Byron King, Countess of Lovelace, besser bekannt als Ada Lovelace, die Mitte des 19. Jahrhunderts zusammen mit ihrem Freund Charles Babbage ein komplexes Rechenprogramm entwickelte. Sie nannte es »Analytical Engine«. Es war der erste Computer auf der Welt und die Erfindung leitete das Computerzeitalter ein. Sie war die Tochter des berühmtesten englischen Literaten Lord Byron. Die Programmiersprache Ada wurde ihr zu Ehren so benannt. Doch kaum ein Mensch kennt Ada Lovelace. Das soll sich mit diesem Buch ändern.

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Rezension - Wundertier Schwamm von Ninon Ammann

Mich hat das Kindersachbuch beeindruckt, da ich eine Menge über Schwämme gelernt habe, besonders, wie wichtig diese Tiere für unsere Meere sind. Klar, dass man die Schwämme nicht auf die Badeschwämme reduzieren sollte, die heute mittlerweile angebaut werden – doch dieses kompakte Wissen der Naturkunde hat auch mich noch erstaunen können. Meine Hochachtung vor dem Schwamm ist um 100 Prozent gestiegen. Absolute Empfehlung für die Meereskunde!

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